Zwei Bürgermeister, zwei Urkunden, ein Garten: Bei den Kunstgusstagen haben Lauchhammer und das polnische Wschowa ihre Städtepartnerschaft offiziell besiegelt. Unterschrieben wurde am 29. August im Garten des Kunstgussmuseums.
Unterschrift im Garten des Kunstgussmuseums
Konrad Antkowiak für Wschowa und Mirko Buhr für Lauchhammer setzten ihre Namen unter die Urkunden. Für den Bürgermeister der polnischen Partnerstadt und seine vierköpfige Delegation war es nach einem Kennenlernbesuch im Mai bereits der zweite Aufenthalt in der Kunstguss-Stadt. Eine Lauchhammeraner Delegation war im April erstmals in Wschowa zu Gast.
Angekündigt war der Festakt seit Wochen –>> Lauchhammer besiegelt Partnerschaft mit Wschowa
Was sich Lauchhammer und Wschowa davon versprechen
Beide Bürgermeister betonten, die neue Verbindung öffne Türen für Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, die Wirtschaft und die Kunstszene. Gemeinsam wolle man nach vorn blicken und einen Beitrag zu einem starken, vereinten Europa leisten.
Zwei Städte, zwei Industriegeschichten
Lauchhammer und Wschowa sind sich ähnlicher, als die Entfernung vermuten lässt. Wschowa liegt rund 80 Kilometer östlich von Zielona Góra und ist von Lauchhammer aus in etwa dreieinhalb Autostunden zu erreichen. Mit rund 13.000 Einwohnern ist die Stadt ähnlich groß wie Lauchhammer, das knapp 14.000 zählt.
Auch die Geschichte ähnelt sich. Lauchhammer blickt auf den frühen Eisen- und Kunstguss sowie auf die Braunkohle, in Wschowa prägten Handel, Tuchmacherei und Handwerk. Beide Städte stehen damit nach Darstellung der Stadt Lauchhammer exemplarisch für den Wandel traditionsreicher Industrie- und Handwerksstandorte.
Heute entwickeln sich beide weiter, ohne ihr Erbe abzulegen: hier die Industriekultur, dort die historische Architektur.
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Red. / Presseinformation












