Der Multicourt am Kiebitzsee in Falkenberg/Elster wird erst Ende März 2027 nutzbar sein. Ursprünglich sollte er im September 2026 fertig sein. Das teilte die Verbandsgemeinde Liebenwerda auf unsere Anfrage mit.

355 Quadratmeter Kunstrasen für sechs Sportarten
Die reine Spielfläche misst 25,05 mal 14,19 Meter, zusammen 355,46 Quadratmeter. Als Belag ist Kunstrasen vorgesehen.
Gespielt werden kann darauf nach Angaben der Verbandsgemeinde Fußball, Badminton, Volleyball, Basketball, Handball und Hockey. Die Anlage soll grundsätzlich frei zugänglich sein, eine gesonderte Reservierung durch Vereine ist nicht vorgesehen. Eine Beleuchtung ist eingeplant.
Multicourt am Kiebitzsee kommt ein halbes Jahr später
Für den Multicourt am Kiebitzsee war zunächst eine Bauzeit von Mai bis September 2026 genannt worden. Daraus wird nun Ende März 2027. Zwei Gründe nennt die Verbandsgemeinde dafür.
Zum einen musste für die Planungsleistungen der Leistungsphasen 5 bis 8 erst öffentlich ausgeschrieben werden. Erst danach ließ sich das Leistungsverzeichnis für die eigentlichen Bauleistungen erstellen. Vergeben wurde der Auftrag schließlich in einer Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung am 30. Juli 2026. Zum anderen sollte während des Strandfestes am Kiebitzsee keine Baustelle in diesem Bereich stehen.
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Der Kunstrasen braucht mindestens acht Grad
Dass es bis in den Frühling dauert, liegt am Material selbst. Für den Kunstrasen ist eine Lieferzeit von etwa zwölf Wochen angekündigt.
Hinzu kommen die Anforderungen beim Verlegen: Der Kleber härtet nur aus und trocknet durch, wenn durchgehend mindestens acht Grad herrschen. Ein Einbau mitten im Winter scheidet damit aus.
163.847 Euro bleiben bei der Stadt
Die tatsächlichen Gesamtkosten beziffert die Verbandsgemeinde auf 255.188,59 Euro. Bewilligt ist eine LEADER-Förderung von 91.271,25 Euro.
Damit verbleibt ein Eigenanteil von 163.847,34 Euro, den die Stadt Falkenberg/Elster aus ihrem Haushalt aufbringen muss. Eine Kostenbeteiligung der Verbandsgemeinde ist nicht vorgesehen.
Ausgeführt werden die Arbeiten von der Werner Ecknig Bau GmbH aus Beiersdorf, einem Ortsteil von Uebigau-Wahrenbrück. Während der gesamten Bauzeit sichert ein Bauzaun den Bereich, der damit nicht öffentlich zugänglich ist.
Auskunft kommt aus Bad Liebenwerda
Beantwortet hat unsere Fragen Verbandsgemeindebürgermeisterin Claudia Sieber. Die Stadt Falkenberg/Elster verfügt über keine eigene Pressestelle; Presseanfragen zur Stadt werden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit über die Verbandsgemeinde Liebenwerda koordiniert und beantwortet.
Titelbild: Clarissa Leese / Verbandsgemeinde Liebenwerda
Lageplan: Verbandsgemeinde Liebenwerda
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Red. / Presseinformation






