Brandenburg hat wieder Einwohner verloren, Berlin leicht zugelegt. Zum 31. Mai lebten im Land 2.545.779 Menschen – 1.209 weniger als zuvor.

Die Zahlen im Vergleich
Das teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Bemerkenswert ist die Berliner Zahl vor allem deshalb, weil der Zuwachs zustande kam, obwohl die ausländische Bevölkerung dort zurückging.
Warum 1.209 mehr sind als eine Zahl
Ein Minus von 1.209 Menschen klingt bei zweieinhalb Millionen Einwohnern nach wenig – es sind 0,05 Prozent. Entscheidend ist aber nicht die Größenordnung, sondern die Richtung: Brandenburg schrumpft, Berlin wächst weiter, wenn auch nur noch minimal.
Und der Landesdurchschnitt verdeckt, was in den Regionen passiert. Das Umland von Berlin gewinnt seit Jahren Einwohner, während die berlinfernen Kreise verlieren. Für Südbrandenburg heißt das: Der tatsächliche Rückgang vor Ort dürfte deutlich über dem Landeswert liegen.
Was die Zahl nicht sagt
Die Meldung nennt keine Aufschlüsselung nach Landkreisen. Wie sich Cottbus, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz oder Elbe-Elster entwickelt haben, lässt sich daraus nicht ablesen. Die vollständigen Angaben stehen im Statistischen Bericht zum Bevölkerungsstand.
Newsletter
Die Lausitz am Abend – in zwei Minuten
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – und donnerstags die Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Datenquelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Titelbild: Grafik © NIEDERLAUSITZ aktuell
Weitere aktuelle Meldungen aus der Region
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Uns bei Google als bevorzugte Quelle festlegen
Wer etwas googelt, bekommt neben den normalen Treffern eine Box mit aktuellen
Nachrichten. Legen Sie NIEDERLAUSITZ aktuell als bevorzugte Quelle fest,
erscheinen unsere Beiträge dort häufiger für Sie – und in den KI-Übersichten
von Google. Ein Klick genügt, danach sind Sie sofort wieder hier.
Falls der Knopf nicht angezeigt wird: niederlausitz-aktuell.de bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Red. / Presseinformation





