Ein ehemaliger Truppenübungsplatz wird zum Ausstellungsraum: Am Sonntag lädt die Naturwelt Lieberoser Heide zum Sommerfest – mit Markt, Olympiade und einem Rundgang durch die Kunst in der Lieberoser Heide. Kurator Herbert Schirmer führt persönlich über das Gelände.
Dreizehn Positionen zwischen Kiefern und Sand
Die Lieberoser Heide gehört zu den größten Wildnislandschaften Deutschlands. Dreizehn Künstlerinnen und Künstler setzen sich dort mit der Landschaft auseinander – zwischen militärischer Vergangenheit und einer Natur, die sich zurückholt, was ihr genommen wurde.
Die Arbeiten greifen Themen wie Klimawandel, Biodiversität und globale Konflikte auf. Die Veranstalter sprechen von einem künstlerischen Labor für ein „Land von morgen“.
Rundgang im Rahmen des Sommerfests
Der Rundgang findet im Rahmen des Sommerfests der Naturwelt Lieberoser Heide statt. Wer beides verbinden möchte, kann also am Vormittag das Fest besuchen und sich am frühen Nachmittag der Führung anschließen.
Kurator Herbert Schirmer erläutert dabei die einzelnen Arbeiten und ihre Bezüge zum Ort. Für eine Ausstellung im Freien ist das ein Vorteil: Die Werke lassen sich kaum vom Gelände trennen, auf dem sie stehen.
Kunst in der Lieberoser Heide noch bis September
Wer den Sonntag verpasst, hat weiterhin Gelegenheit. Die Ausstellung läuft noch bis zum 26. September. Sie will nach Angaben der Veranstalter neue Perspektiven auf das Verhältnis von Mensch und Natur eröffnen und für den Schutz dieser besonderen Landschaft sensibilisieren.
Zu sehen ist unter anderem die Arbeit „Tische des Lebens“ von Mauga-Houba Hausherr auf dem Generalshügel. Der Standort ist typisch für die Reihe: Orte mit Geschichte werden zu Ausstellungsflächen.
Sommerfest rund um die historische Darre
Olympiade zum Mitmachen und Plinsen vom Markt
Shuttle zur Ausstellung und zwei Fotoschauen
Teil eines Landesprogramms
Die SPEKTRALE 12 ist ein Projekt im Rahmen von „Von hier aus Zukunft – Kulturland Brandenburg 2026/2027″. Unter diesem Motto versteht das Land Brandenburg als Möglichkeitsraum für gesellschaftliche Mitgestaltung.
Kulturland Brandenburg fördert seit 1998 künstlerische und kulturelle Projekte an der Schnittstelle zu Wissenschaft, Tourismus und Bildung. Getragen wird die Reihe von der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte mit Mitteln des Landes.
Foto: LMBV (Symbolbild)
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