Gemischte Bilanz auf den Feldern der Mark: Während die Spargelernte in Brandenburg 2026 leicht zurückging, verzeichneten die Erdbeerbauern ein kräftiges Plus. Das geht aus aktuellen Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg hervor – Zahlen, die auch für die Lausitz als Anbauregion von Bedeutung sind.
Spargel leicht im Minus, Erdbeeren mit kräftigem Plus
Die Spargelernte fiel mit insgesamt 18.500 Tonnen um 2,5 Prozent niedriger aus als im Vorjahr. Ganz anders die Erdbeeren im Freiland: Hier lag die geschätzte Erntemenge nach vorläufigen Angaben bei 940 Tonnen – nach 657 Tonnen ein Jahr zuvor. Das entspricht einem Zuwachs von rund 43 Prozent. Für Verbraucherinnen und Verbraucher, die auf regionale Ware setzen, bedeutet das ein reiches Erdbeerjahr, während beim „königlichen Gemüse“ das Angebot etwas knapper blieb.
Auch mehr Rinder in den Ställen
Zuwachs meldet die Statistik zudem bei der Rinderhaltung: Zum Stichtag 3. Mai 2026 wurden in Brandenburg 412.200 Rinder gehalten, 1,4 Prozent mehr als im November 2025. Der Zuwachs betraf vor allem den Nachwuchs – die Zahl der Kälber stieg um 5,8 Prozent auf 87.900 Tiere. Für die von Landwirtschaft geprägten Kreise Südbrandenburgs ist die Entwicklung der Tierbestände ein wichtiger Gradmesser der regionalen Agrarwirtschaft.
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Symbolfoto: Spargelfeld (Pixabay)
Red.




