Rund 34 Millionen Euro fließen in den weiteren Breitbandausbau im Landkreis Spree-Neiße: In Briesnig/Rjasnik, einem Ortsteil von Forst (Lausitz), setzte Landrat Martin Heusler am Donnerstag gemeinsam mit Vertretern von Bund, Telekom und GlasfaserPlus den symbolischen ersten Spatenstich für die neue Glasfaser-Infrastruktur.
3.900 Adressen in den „Grauen Flecken“
Der Landkreis verfolgt das Ziel, alle Haushalte und Unternehmen im Kreisgebiet so schnell wie möglich mit einem leistungsfähigen Breitbandanschluss zu versorgen. Der nun gestartete geförderte Ausbau umfasst rund 3.900 Adressen, die zwar bereits mit 100 Mbit/s versorgt sind, jedoch über keinen Glasfaser- oder Kabelanschluss verfügen und damit zu den sogenannten „Grauen Flecken“ zählen. Ausgeführt wird der Ausbau vom Unternehmen GlasfaserPlus in Teilabschnitten, die nach Fertigstellung separat in Betrieb genommen werden. Der Abschluss des Gesamtvorhabens ist zum Jahresende 2028 vorgesehen.
Bund und Land teilen sich die Förderung
Der Bund hat Fördermittel von rund 20,7 Millionen Euro bewilligt, ergänzt durch eine Kofinanzierung des Landes Brandenburg in Höhe von 13,8 Millionen Euro aus dem Just Transition Fund. „Der Glasfaserausbau bedeutet mehr als schnelle Internetverbindungen, denn er ist Voraussetzung für moderne Arbeitsplätze, digitale Bildung, innovative Unternehmen und eine leistungsfähige Verwaltung“, teilte der Landkreis mit.
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Foto: Landkreis Spree-Neiße
Red. / Presseinformation




