Unbekannte haben eine Bronzetafel von der Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust in Schwarzheide gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, stellten Beamte außerdem Hebelspuren an einer zweiten Tafel fest. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 1.200 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Bronzetafel in Schwarzheide gestohlen und weitere beschädigt
Der Polizei wurde am Donnerstag der Diebstahl an der Gedenkstätte in der Schipkauer Straße gemeldet. Nach Angaben der Polizei hatten bislang unbekannte Täter dort eine von insgesamt drei Bronzetafeln entwendet.
Am Donnerstagabend gegen 19:15 Uhr nahmen Polizisten den Tatort genauer in Augenschein. Dabei stellten die Beamten laut Mitteilung auch Hebelspuren an einer zweiten der drei Bronzetafeln fest.
Kriminalpolizei ermittelt nach Diebstahl an Gedenkstätte
Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf insgesamt rund 1.200 Euro. Weitere Angaben zum möglichen Tatzeitraum oder zu den bislang unbekannten Tätern machte die Polizei zunächst nicht.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Diebstahl und zu den Beschädigungen an der Gedenkstätte aufgenommen.
Weitere Polizeimeldungen aus Oberspreewald-Lausitz:
Landkreis, OSL: Am Donnerstag gegen 12:00 Uhr krachte es in der Landesstraße 60 zwischen Hörlitz und Schipkau. Hier war durch Auffahren ein PKW MAZDA mit einem VW kollidiert. Verletzt wurde niemand, beide Fahrzeuge waren bei einem Sachschaden von etwa 10.000 Euro ein Fall für den Abschleppdienst. Gegen 13:30 Uhr wurden Polizisten am Donnerstag zu einem Unfall in Schwarzheide gerufen. In der Schipkauer Straße war durch ein Vorfahrtsfehler ein PKW FORD mit einem TESLA zusammengestoßen. Die Fahrer konnten bei einem Schaden von etwa 10.000 Euro ihre Fahrt fortsetzen.
Polizei und Rettungskräfte wurden am Donnerstag gegen 14:15 Uhr in die Hörlitzer Straße gerufen. Hier war ein 51-jähriger Radfahrer mit einer 8-jährigen Radlerin zusammengeprallt, wodurch beide verletzt wurden. Unfallursache war nach ersten Erkenntnissen das Fahren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Beide Verletzten wurden durch Krankenwagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Großräschen, Lübbenau: Polizisten kontrollierten am Donnerstag gegen 21:35 Uhr in der Eisenbahnstraße in Großräschen einen PKW KIA. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab beim Fahrer ein Wert von 1,39 Promille, was eine beweissichernde Blutprobe, die Sicherstellung des Führerscheins und Untersagung der Weiterfahrt nach sich zog.
Freitagmorgen gegen 03:45 Uhr stellten die Polizeibeamten einen PKW VW in der Beuchower Hauptstraße in Lübbenau fest. Auch hier schien der Fahrer alkoholisiert zu sein. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von über drei Promille, was dazu führte, dass auch dieser Fahrer nun zu Fuß gehen muss. Eine beweissichernde Blutprobe und die Eröffnung eines Strafverfahrens wurden durchgeführt.
Schipkau: Polizisten kontrollierten am Donnerstagabend gegen 20:30 Uhr in der Bahnhofstraße einen E-Bike Fahrer. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 1,8, was eine beweissichernde Blutprobe und die Untersagung der Weiterfahrt nach sich zog. Darüber hinaus konnten die Beamten feststellen, dass das E-Bike manipuliert und der Mann ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs war. Das Fahrrad wurde daraufhin beschlagnahmt und die Strafverfahren eröffnet.
Senftenberg: Zu einem Einsatz in der Franz-Mehring-Straße wurde die Polizei am Donnerstagabend gegen 20:40 Uhr gerufen. Hier hatten aus bisher ungeklärter Ursache zwei unbekannte Täter einen 19-jährigen Mann mehrfach ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt. Der Verletzte wurde durch einen hinzugerufenen Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet.
Großräschen: Zu einem Parkplatz in der Hafenstraße wurden Polizisten am Freitag gegen 09:15 Uhr gerufen. Ein Mann meldete, dass unbekannte Täter in der Seestraße den Motor seines Bootes gestohlen hatten. Der entstandene Schaden wurde vor Ort auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen.
Senftenberg: Am Donnerstag gegen 16:50 Uhr kontrollierten Beamte der Wasserschutzpolizei einen 19-jährigen Angler am Senftenberger See. Dabei stellten sie fest, dass der Mann weder eine Angelkarte noch eine Fischereiabgabe vorzeigen konnte. Die Beamten untersagten das Weiterangeln und leiteten ein Verfahren ein.
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Red. / Presseinformation




