Im Landkreis Elbe-Elster haben 22 Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Wie der Landkreis mitteilte, wurden die Einbürgerungsurkunden am gestrigen Dienstag im Ordnungsamt in Herzberg (Elster) durch Landrat Marcel Schmidt überreicht. Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sind zwischen elf Monaten und 51 Jahren alt, stammen aus zehn Herkunftsländern und leben heute unter anderem in Finsterwalde, Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Schönborn, Röderland, Uebigau-Wahrenbrück und Sonnewalde. Im Rahmen der Feier legten sie ihr Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung ab, außerdem würdigte der Landrat ihre Entscheidung, dauerhaft Verantwortung in Deutschland zu übernehmen und die Zukunft des Landkreises mitzugestalten. Unter den Eingebürgerten sind Erwachsene mit unterschiedlichen Berufen ebenso wie Kinder und Jugendliche aus Kitas und Schulen der Region.
Einbürgerungen im Ordnungsamt Herzberg
Der Landkreis Elbe-Elster hat am 7. Juli im Ordnungsamt in Herzberg die nächste Einbürgerungsfeier ausgerichtet. Nach Angaben des Landkreises erhielten dabei 22 Menschen offiziell die deutsche Staatsangehörigkeit. Landrat Marcel Schmidt begrüßte die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger gemeinsam mit ihren Familien und überreichte die Einbürgerungsurkunden persönlich.
Die Eingebürgerten sind laut Landkreis zwischen elf Monaten und 51 Jahren alt. Sie stammen aus Afghanistan, Belarus, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, der Republik Moldau, der Russischen Föderation, Spanien, Syrien, der Ukraine und Vietnam. Heute leben sie unter anderem in Finsterwalde, Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Schönborn, Röderland, Uebigau-Wahrenbrück und Sonnewalde.
Im Rahmen der Feier legten die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ihr Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland ab. Anschließend überreichte der Landrat gemeinsam mit der Sachgebietsleitung der Ausländerbehörde die Urkunden. Blumen, persönliche Erinnerungsfotos und ein gemeinsames Gruppenbild vor dem Ordnungsamt hielten den besonderen Moment fest.

Landrat würdigt Lebenswege neuer Staatsbürger
Landrat Marcel Schmidt würdigte nach Angaben des Landkreises in seiner Ansprache die persönlichen Lebenswege der Eingebürgerten. Er hob außerdem deren Entscheidung hervor, dauerhaft Verantwortung in Deutschland zu übernehmen.
„Eine Einbürgerung ist weit mehr als ein Verwaltungsakt. Sie ist ein bewusstes Ja zu unserem Land, zu unseren demokratischen Werten und zu einem gemeinsamen Miteinander. Ich freue mich, dass Sie den Landkreis Elbe-Elster künftig nicht nur Ihre Heimat nennen, sondern seine Zukunft aktiv mitgestalten“, sagte Schmidt laut Pressemitteilung.
Die beruflichen und persönlichen Wege der neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zeigen laut Landkreis eine große Vielfalt. Unter ihnen sind unter anderem Verkäufer, Produktionsmitarbeiter, Reinigungskräfte, ein Taxi-Fahrer im Behindertenfahrdienst, eine Antidiskriminierungsberaterin, eine selbstständige Gaststättenbetreiberin, eine Betreiberin eines Kosmetikstudios, ein Bauingenieur, ein Haushandwerker, ein Forschungsingenieur, Beschäftigte in der Kundenberatung sowie ein Mitarbeiter der Deutschen Post. Außerdem absolviert einer der Eingebürgerten derzeit eine Ausbildung zum Pflegefachmann.
Auch Kinder und Jugendliche unter den Eingebürgerten
Auch Kinder und Jugendliche gehörten nach Angaben des Landkreises zu den Eingebürgerten. Sie besuchen unter anderem die Integrations-Kita der Sängerstadt in Finsterwalde, die Evangelische Kindertagesstätte „Janusz Korczak“, die Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ Sieben Brunnen in Finsterwalde, die Grundschule Stadtmitte in Finsterwalde, die Grund- und Oberschule Massen sowie das Sängerstadt-Gymnasium in Finsterwalde.
Mit der Feier wollte der Landkreis Elbe-Elster nach eigenen Angaben ein Zeichen für Integration, gegenseitigen Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen. Die Veranstaltung zeigte laut Mitteilung, dass Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten heute zum Landkreis gehören und dessen Zukunft mitgestalten sollen.
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Red. / Presseinformation




