Die Lausitziade bringt vom 3. bis 5. Juli 2026 an drei Orten Geschichten aus der Lausitz auf die Bühne: in Spremberg, Drebkau und Forst (Lausitz). Der Eintritt ist frei. Jeder Tag verbindet einen „Jahrmarkt der Möglichkeiten“ mit einer großen Bühnenshow am Abend.
Drei Tage, drei Orte, viele Geschichten
Unter dem Motto „Menschen, Märchen, Mentalitäten“ lädt die Lausitziade an drei Sommertagen jeweils an einen besonderen Ort ein. Den Auftakt macht am 3. Juli die Freilichtbühne in Spremberg, am 4. Juli folgt der historische Bahnhof in Drebkau, zum Abschluss geht es am 5. Juli in den Ostdeutschen Rosengarten nach Forst (Lausitz). Alle drei Veranstaltungsorte sind barrierefrei zugänglich, der Eintritt ist an jedem Tag frei.
| Datum | Ort | Spielstätte |
|---|---|---|
| Fr, 03.07. | Spremberg | Freilichtbühne, Wiesengasse 1 |
| Sa, 04.07. | Drebkau | Historischer Bahnhof, Bahnhofstraße 3 |
| So, 05.07. | Forst (Lausitz) | Ostdeutscher Rosengarten, Wehrinselstraße 42 |
Vom Jahrmarkt der Möglichkeiten zur Bühnenshow
Jeder Tag folgt demselben Rhythmus. Ab 14 Uhr öffnet der „Jahrmarkt der Möglichkeiten“ – ein offener Raum für Begegnung und Mitmachen, mit gutem Essen, Kunstaktionen und Musik. Um 15 Uhr setzt das Straßentheater einen ersten Höhepunkt, etwa mit Theater Nadi und der „Regentrude“. Von 17 bis 19 Uhr geht der Nachmittag dann fließend in die Bühnenshow „Menschen, Märchen, Mentalitäten“ über. Eine deutsch-sorbische Erzählung führt durch den Abend und verbindet Musik, Tanz, Literatur, Film und Kunst zu einem gemeinsamen Programm.

Die Lausitziade als Bühne für viele Stimmen
Das Programm der Lausitziade lebt von der Vielfalt der Mitwirkenden – die folgende Auswahl gibt einen Eindruck. Mit dabei sind unter anderem der sorbische Rap von Stoi & Kula Bula, ein Poetry Slam mit Jessy James LaFleur und der Spoken Word Academy, der Cottbuser Kneipenchor, zeitgenössischer Tanz der tanzkompagnie golde g., Livemalerei von Antje Rother sowie Beiträge des Konservatoriums Cottbus. Für Familien gibt es zudem einen mobilen Lausitz-Escape-Room, eine Hüpfburg, Kinderschminken und Wolfswanderungen mit Stephan Kaasche. Für das leibliche Wohl sorgen Grillstände, eine Kartoffel-Quark-Bar, ein Kuchenbasar sowie Eis, Crêpes und Getränke.

Die Lausitziade als lebendiges Porträt der Region
„Die Lausitz steckt voller Geschichten, die viel zu selten gesehen werden“, so die Veranstalter. Einmal im Jahr entstehe daraus ein neues Märchen – erzählt mit den Stimmen der Menschen, die hier leben oder gelebt haben. Der Titel „Meine Sache ist, wie ich sie fange“ greift einen Vers von Gerhard Gundermann auf. Alle Programmdetails gibt es auf der Webseite der Lausitziade.
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