Ein Waldbrand in der Gohrischheide hat sich am Samstag auf über 35 Hektar ausgeweitet. Das berichtet die Agentur brandenburg.media von vor Ort. Im Einsatz waren rund 170 Kräfte – auch aus Brandenburg – sowie ein Löschhubschrauber. Der Brand weckt Erinnerungen an den Katastrophenbrand von 2025.
Waldbrand in der Gohrischheide auf über 35 Hektar
In der Gohrischheide im Landkreis Meißen war am Samstag ein Waldbrand ausgebrochen. Aufgrund der ungünstigen Witterungsbedingungen mit hohen Temperaturen und Wind breitete sich das Feuer im Laufe des Tages rasch aus. Nach dem Stand von 22:00 Uhr waren bereits über 35 Hektar Fläche betroffen.
Zur Brandbekämpfung war unter anderem ein Löschhubschrauber der Landespolizei Sachsen im Einsatz. In der Spitze waren zeitgleich rund 170 Einsatzkräfte vor Ort – darunter bereits am Samstag auch brandenburgische Feuerwehrkräfte sowie das Technische Hilfswerk aus Sachsen. Für die Nacht wurden die eingesetzten Kräfte und Mittel reduziert.
Bundeswehr angefragt – Erinnerung an 2025
Wie der Bürgermeister Dr. Mirko Pollmer auf telefonische Nachfrage bestätigte, wurden zur Unterstützung auch die Bundeswehr und die Bundespolizei angefragt. Eine Unterstützung mit Hubschraubern hätten beide Stellen nach seinen Angaben jedoch abgesagt.
Der Brand weckt bei vielen Anwohnern und Einsatzkräften Erinnerungen an den Katastrophenbrand des Jahres 2025. Damals verbrannten in der Gohrischheide über 2.400 Hektar Fläche; zeitweise mussten ganze Ortschaften evakuiert werden. Die Lage blieb angespannt: Anhaltend hohe Temperaturen und zunehmender Wind dürften die Bedingungen weiter begünstigen. Erschwerend kommt hinzu, dass es sich um eine teils munitionsbelastete Fläche handelt – laut Medienberichten kam es im Tagesverlauf bereits zu mehreren Explosionen. Der Waldbrand in der Gohrischheide dürfte die Einsatzkräfte damit noch länger beschäftigen.
Fotos: Luca W. / Theo N. / brandenburg.media
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