Ein Waldbrand in Halbe hat am Freitagnachmittag rund 500 Quadratmeter Waldboden erfasst. Das berichtet die Agentur brandenburg.media von vor Ort. Rund 40 Einsatzkräfte brachten das Feuer in einem munitionsbelasteten Gebiet zügig unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.
Waldbrand in Halbe an der Baruther Straße
In einem Waldgebiet an der Baruther Straße in Halbe (Landkreis Dahme-Spreewald) hatte das Feuer am späten Nachmittag rund 500 Quadratmeter Waldboden erfasst. Die Alarmierung erfolgte um 15:57 Uhr mit dem Stichwort „B:Wald-Groß/WSP“, das eine umfangreiche Kräftezahl auslöste. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Fläche bereits in Flammen.
Die Feuerwehr kesselte das Feuer von zwei Seiten ein und brachte es mit vier C-Rohren zügig unter Kontrolle. Rund 40 Einsatzkräfte des Amtes Schenkenländchen waren vor Ort, eingebunden in die Strukturen der Waldbrandzentrale Süd in Wünsdorf. Verletzte gab es nicht.
Löschangriff in munitionsbelastetem Gebiet
Eine Besonderheit der Lage: Das Areal gilt – wie weite Teile der Region – als kampfmittelbelastete Verdachtsfläche. „Grundsätzlich sind die Flächen kampfmittelbelastet, sie gelten alle als Verdachtsfläche“, sagte Sebastian Hanuschek, stellvertretender Amtswehrführer des Amtes Schenkenländchen. Die Feuerwehr ging trotz der Munitionsbelastung zum Löschangriff in die Fläche.
Die Brandbekämpfung fand bei extremer Waldbrandgefahr statt – in Brandenburg galten an diesem Tag die höchsten Warnstufen 4 und 5. Nach Angaben der Feuerwehr verhinderten die funktionierende Waldbrandfrüherkennung und die schnelle Alarmierung eine größere Ausbreitung. Die Brandursache des Waldbrandes in Halbe war zunächst unklar, die Polizei ermittelt.
Fotos: Theo N. & Luca W. / brandenburg.media
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