Ein Kunststoffkanister mit der Aufschrift „Chlor“ hat am Dienstagabend einen Einsatz von Bundespolizei, Landespolizei und Feuerwehr in Cottbus ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Behälter unter einer Brücke nahe des Bahnhofs entdeckt. Spezialisten der Bundespolizei überprüften den Fund und konnten anschließend Entwarnung geben.
Kanisterfund beschäftigte Einsatzkräfte
Gegen 22:10 Uhr wurden Landespolizei und Feuerwehr am Dienstagabend zur Unterstützung der Bundespolizei in die Görlitzer Straße gerufen. Nach Angaben der Polizei war unter einer Brücke in der Nähe des Bahnhofs ein Kunststoffkanister aufgefunden worden, der mit dem Schriftzug „Chlor“ versehen war.
Da zunächst unklar war, welche Substanz sich tatsächlich in dem Behälter befand, wurden Spezialisten der Bundespolizei hinzugezogen. Sie sollten prüfen, ob von dem Fundstück möglicherweise eine Gefahr ausgeht.
Bundespolizei gibt Entwarnung
Im Rahmen der Untersuchungen konnten die Einsatzkräfte eine mögliche Explosionsgefahr ausschließen. Die Spezialisten der Bundespolizei gaben nach Angaben der Polizei Entwarnung. Unklar bleibt derzeit jedoch, wem der Kanister gehört und welche Substanz sich tatsächlich darin befindet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus:
Cottbus: Die Polizei wurde am Dienstag gegen 11:45 Uhr in die Senftenberger Straße gerufen. Hier war ein PKW BMW auf einen geparkten SKODA aufgefahren, der durch dadurch auf einen VW geschoben wurde. Alle drei Fahrzeuge wurden beschädigt, der 90-jährige „3er“-Fahrer wurde dabei aber nicht verletzt. Die Fahrzeuge blieben bei einem entstandenen Schaden von etwa 5.000 Euro weiterhin fahrbereit.
Cottbus: Polizei und Rettungswagen wurden am Dienstagnachmittag gegen 15:25 Uhr zu einem Unfall in die Sachsendorfer Straße gerufen. Hier war ein 62-jähriger Radfahrer mit den Pedalen am Bordstein hängen geblieben und daraufhin umgekippt. Da der Mann dabei verletzt wurde, kam er zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Cottbus: Die Polizei wurde am Dienstag gegen 18:10 Uhr zu einem Geschäft Am Seegraben gerufen. Hier hatte ein Mann versucht, mehrere Konsolen in einem Gesamtwert von über 1.000 Euro zu entwenden. Dies gelang allerdings nicht, weil er von Mitarbeitern des Marktes aufgehalten wurde. Die Ware blieb vor Ort und es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Cottbus: Zu einem Brand wurden Polizei und Feuerwehr am Dienstag gegen 22:20 Uhr gerufen. Hier war Unrat auf einem Grundstück in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen, sodass ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden konnte. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen der Brandursache.
Cottbus: Polizisten fuhren am frühen Mittwochmorgen gegen 05:45 Uhr in die Forster Straße. Hier hatten unbekannte Täter ein Hakenkreuz in der Größe 40 mal 40 Zentimeter auf dem Boden geschmiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet.
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Red. / Presseinformation




