Große Augen und viele neugierige Fragen gab es jetzt im Kindergarten der Naëmi-Wilke-Stiftung in Guben. Die Freiwillige Feuerwehr Guben war zu Gast und vermittelte den Mädchen und Jungen auf spielerische Weise Wissen rund um Feuer, Brandschutz und richtiges Verhalten im Notfall. Höhepunkt für viele Kinder war die Besichtigung eines echten Löschfahrzeugs.
Feuerwehr im Kindergarten in Guben zu Gast
Die Freiwillige Feuerwehr Guben machte mit einem Löschfahrzeug auf dem Gelände des Kindergartens der Naëmi-Wilke-Stiftung Station. Zwar blieb das Martinshorn ausgeschaltet, das blinkende Blaulicht sorgte bei den Kindern dennoch für große Begeisterung.
Sebastian Schwitzke, Celine Neumann und Marcel Müller von der Freiwilligen Feuerwehr Guben gestalteten den Besuch. Nach Angaben der Stiftung engagieren sich die Einsatzkräfte regelmäßig ehrenamtlich in Kindergärten der Region, um bereits den Jüngsten wichtige Grundlagen zum Thema Brandschutz zu vermitteln.
„Wir zeigen den Kindern, dass ein Feuer gut sein kann, aber auch schlecht. Und wir sagen auch, was man machen sollte, wenn es brennt und wie man Brände vermeidet“, erklärte Feuerwehrmann Sebastian Schwitzke laut Pressemitteilung.

Praktische Einblicke rund um Feuer und Sicherheit
Für die Mädchen und Jungen hatten die Feuerwehrleute drei verschiedene Stationen vorbereitet. Besonders beliebt war die Besichtigung des Löschfahrzeugs. Wer sich traute, durfte sogar auf den Sitzen des Einsatzfahrzeuges Platz nehmen.
Darüber hinaus erklärten die Feuerwehrleute die Funktion eines Hydranten auf dem Gelände der Stiftung. An einer weiteren Station konnten die Kinder beobachten, wie sich Rauch in einem Miniatur-Puppenhaus ausbreitet. Die Vorführung zeigte anschaulich, welche Folgen ein Brand in geschlossenen Räumen haben kann und wie stark Räume dabei beschädigt werden.

Nach Angaben der Naëmi-Wilke-Stiftung stand dabei nicht das Erzeugen von Angst im Vordergrund. Vielmehr sollten die Kinder altersgerecht lernen, Gefahren zu erkennen und sich im Ernstfall richtig zu verhalten.
Aus dem Wilke-Stift wird die Naëmi-Wilke-Stiftung
Das bisherige Wilke-Stift trägt künftig offiziell den Namen „Naëmi-Wilke-Stiftung“ und verabschiedet sich damit von der bisherigen Bezeichnung „Naëmi-Wilke-Stift Krankenhaus und lutherische Diakonissenanstalt“. Wie die Stiftung mitteilte, spiegelt die Namensänderung die strukturellen Veränderungen der vergangenen Jahre wider. Nachdem das Krankenhaus in eine gemeinnützige GmbH ausgegliedert und in den Krankenhausverbund des Evangelischen Diakonissenhauses Teltow überführt wurde, ist die Stiftung nicht länger Trägerin des Krankenhauses. Zudem entfällt der Verweis auf die Diakonissenanstalt, da diese seit dem Tod der letzten Diakonisse im Jahr 2017 nicht mehr besteht. Die Stiftung bleibt weiterhin in den Bereichen Pflege, Palliativversorgung sowie Kinder- und Jugendhilfe aktiv und betreibt unter anderem eine Sozialstation, Kindertagesangebote sowie Beratungsstellen in Guben und Forst. Parallel zur Namensänderung werden nach und nach auch Logo und Außenauftritt angepasst. Zudem wurde der Gubener Bürgermeister Fred Mahro als neues Mitglied in das Kuratorium der Stiftung aufgenommen.
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Red. / Presseinformation




