Nach dem tödlichen Angriff vor einem Lidl-Discounter im Cottbuser Stadtteil Sandow gibt es eine weitere Entwicklung. Wie die Polizei am heutigen Freitag mitteilte, wurde gegen den 35-jährigen Tatverdächtigen mittlerweile ein Haftbefehl erlassen. Der Mann wurde festgenommen und am heutigen Freitag einem Haftrichter vorgeführt.
Festnahme nach tödlicher Auseinandersetzung in Sandow
Nach dem Tod eines 48-jährigen Mannes infolge einer Auseinandersetzung in Cottbus-Sandow hat die Polizei am Freitag über eine weitere Entwicklung informiert. Laut Polizeimitteilung erließ das Amtsgericht am Donnerstag einen Haftbefehl gegen den 35-jährigen Tatverdächtigen. Daraufhin erfolgte die Festnahme des Mannes.
Am heutigen Freitag wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt. Über den Tod des Geschädigten hatte Niederlausitz aktuell bereits am gestrigen Donnerstag berichtet. ->> Wie berichtet
Nach Angaben der Polizei war es am Samstagmittag vor einem Discounter im Stadtteil Sandow zu einer Auseinandersetzung gekommen. Ein 48-Jähriger wurde dort von einem anderen Mann verprügelt und so schwer verletzt, dass er noch vor Ort reanimiert werden musste. Anschließend kam der Mann in ein Krankenhaus. Der 35-jährige mutmaßliche Verursacher konnte laut Polizei bereits im Zuge der ersten Ermittlungen bekannt gemacht werden. Zunächst liefen die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung. Nachdem die Polizei über den Tod des Geschädigten informiert wurde, folgten nun der Haftbefehl, die Festnahme und die Vorführung vor den Haftrichter.
Weitere Angaben zu den Hintergründen der Auseinandersetzung oder zum genauen Tatvorwurf machte die Polizei in der aktuellen Mitteilung nicht. Die Ermittlungen dauern an.
Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus:
Cottbus: Am Donnerstag wurde die Polizei um 13:40 Uhr in die Sanzebergstraße gerufen, da hier aufgrund eines Fehlers beim Ausparken vier PKW kollidiert waren. Durch den Zusammenstoß wurden ein 9-jähriges Kind sowie die Fahrerin eines PKW VW verletzt, beide wurden im Anschluss zur medizischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der PKW OPEL sowie der „Tiguan“ waren nicht mehr fahrbereit. Weiterhin waren ein VW „Arteon“ und und ein MITSUBISHI „Colt“ an der Kollision beteiligt. Der Gesamtschaden wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt.
Cottbus: Am Donnerstag gegen 16:00 Uhr wurde die Polizei durch die Rettungsleitstelle zu einem Unfall eines E-Scooter-Fahrers in der Hallenser Straße alarmiert. Der 32-Jährige stürzte aus bisher nicht geklärten Gründen und verletzte sich dabei. In der Folge wurde der Fahrer zur medizischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der E-Scooter blieb fahrbereit, der Schaden wurde auf 200 Euro geschätzt.
Cottbus: Durch die Rettungsleitstelle wurde die Polizei aufgrund einer starken Rauchentwicklung am frühen Freitagmorgen in die Straße Am Nordrand gerufen. Durch die Feuerwehr wurde der Brand im Kellerbereich gelöscht und anschließend alle Bewohner aus dem Mehrfamilienhaus evakuiert. Eine Bewohnerin sowie ihre beiden Kinder wurden verletzt und zur medizischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Im Laufe des Freitagmorgens führten Kriminaltechniker Tatortarbeiten durch. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden eingeleitet.
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Red. / Presseinformation



