Cottbus führt ab dem 17. Mai ein nächtliches Betriebsverbot für Mähroboter ein, um Igel und andere Kleintiere in Gärten besser zu schützen. Wie die Stadt mitteilte, dürfen Mähroboter künftig von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang nicht mehr betrieben werden. Hintergrund ist, dass viele Tiere wie Igel, Kröten oder Käfer vor allem in den Abend- und Nachtstunden aktiv sind und durch die unbeaufsichtigt fahrenden Geräte häufig verletzt oder getötet werden. Die entsprechende Allgemeinverfügung wird am 16. Mai im Amtsblatt veröffentlicht und gilt für das gesamte Stadtgebiet. Nach Angaben der Stadt sollen damit die Überlebenschancen der Tiere in privaten Grünflächen verbessert werden, die zunehmend als wichtige Rückzugsorte dienen. Unterstützung erhält das Vorhaben unter anderem vom Naturschutzbeirat und dem Umweltausschuss der Stadtverordnetenversammlung.
Mähroboter Verbot Cottbus zum Schutz von Igeln
Die neue Regelung betrifft das gesamte Stadtgebiet von Cottbus. Veröffentlicht wird die Allgemeinverfügung laut Stadtverwaltung am 16. Mai 2026 im Amtsblatt. Bereits einen Tag später tritt sie in Kraft.
Künftig dürfen Mähroboter nur noch tagsüber betrieben werden. Die vorgeschriebene Betriebsruhe gilt jeweils von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang des folgenden Tages. Grundlage dafür sind die vom Deutschen Wetterdienst veröffentlichten Dämmerungszeiten für Berlin und Brandenburg.
Nach Angaben der Stadt sollen dadurch insbesondere Igel, Kröten, Käfer und andere nachtaktive Tiere besser geschützt werden. Viele dieser Tiere nutzen Gärten und Rasenflächen in den Abend- und Nachtstunden zur Nahrungssuche.
Nachtaktive Tiere besonders gefährdet
Die Stadtverwaltung verweist darauf, dass Grünflächen in privaten Gärten zunehmend wichtige Rückzugsorte für geschützte Kleinsäuger, Amphibien und Insekten darstellen. Vor allem unbeaufsichtigt fahrende Mähroboter würden dabei zu einer Gefahr für die Tiere werden.
Kommt es zu einem Zusammentreffen mit den Maschinen, erleiden die Tiere laut Stadt häufig schwere Verletzungen. Viele der betroffenen Tiere würden anschließend unbemerkt verenden.
Mit der neuen Regelung sollen die Überlebenschancen der Tiere verbessert werden. Unterstützt wird das Vorgehen nach Angaben der Stadt sowohl vom Naturschutzbeirat als auch vom Umweltausschuss der Stadtverordnetenversammlung.
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Red. / Presseinformation




