Nach rund drei Monaten Bauzeit ist die neue Fußgänger- und Radwegebrücke in Staakmühle im Landkreis Dahme-Spreewald freigegeben worden. Wie der Landkreis mitteilte, verbindet die neue Brücke nun wieder beide Teile des Ortes und sorgt dafür, dass der Dahme-Radweg sowie der Wassermühlen-Wanderweg nicht länger unterbrochen sind. Die ursprüngliche Brücke war bereits 2017 für den Autoverkehr und 2024 auch für Fußgänger und Radfahrer wegen Baufälligkeit gesperrt worden. Die neStaue, 17 Meter lange und zwei Meter breite Kunststoffbrücke überspannt sowohl die alte Brücke als auch das Wehr und ist bis 3,5 Tonnen belastbar. Der Landkreis unterstützte das Projekt mit knapp 80.000 Euro aus dem Kreisstrukturfonds, die Gesamtkosten liegen bei rund 120.000 Euro. Zuvor hatten Anwohner sowie viele Radtouristen längere Umwege in Kauf nehmen müssen, da die Verbindung entlang des beliebten Dahme-Radwegs großräumig umgeleitet worden war.
Neue Brücke verbindet Staakmühle wieder
Die neue Fußgänger- und Radwegebrücke in Staakmühle ist am Freitag offiziell freigegeben worden. Vorausgegangen war eine rund dreimonatige Bauzeit. Die ursprüngliche Brücke war bereits 2017 für den Autoverkehr gesperrt worden und konnte seit 2024 auch von Fußgängern und Radfahrern nicht mehr genutzt werden.
Die neue Brücke überspannt sowohl die alte Brückenkonstruktion als auch das angrenzende Wehr. Beide Anlagen gelten laut Landkreis als stark sanierungsbedürftig und derzeit nicht nutzbar. Durch die Sperrung waren zuletzt erhebliche Umwege notwendig, die sowohl Anwohner als auch touristische Besucher betrafen.
Dahme-Radweg wieder durchgängig nutzbar
Besonders betroffen war der Dahme-Radweg, der über die Brücke führt. Während der Sperrung wurde dieser weiträumig zwischen Briesen und Staakow über die Kreisstraßen K 6148 und K 6149 umgeleitet. Auch der Wassermühlen-Wanderweg war von der Unterbrechung betroffen.
Die Erste Beigeordnete und Dezernentin für Verkehr und Bau, Heike Zettwitz, erklärte laut Mitteilung: „Für mich ist dies heute ein Tag der Freude. Ich freue mich nicht nur persönlich als passionierte Radfahrerin, dass der Dahme-Radweg nun endlich nicht mehr unterbrochen ist. Ich freue mich vor allem, dass die beiden Teile des Ortes Staakmühle wieder vereint sind und die Zeit der langen Umwege für Fußgänger und Radfahrer ein Ende hat.“
Das Projekt zeige nach ihren Angaben auch die Bedeutung der Fördermittel aus dem Kreisstrukturfonds für den ländlichen Raum.
Technische Daten und Kosten der Brücke
Bei der neuen Konstruktion handelt es sich um eine glasfaserverstärkte Kunststoffbrücke mit einer Spannweite von 17 Metern und einer Breite von 2 Metern. Sie ist laut Landkreis für eine Belastung von bis zu 3,5 Tonnen ausgelegt.
Die Finanzierung erfolgte maßgeblich über den Kreisstrukturfonds. Demnach stellte der Landkreis Dahme-Spreewald knapp 80.000 Euro zur Verfügung. Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich auf rund 120.000 Euro.
Historischer Standort mit Perspektive
Die Staakmühle, auch Staakower Mühle genannt, wurde bereits im Jahr 1510 erstmals urkundlich erwähnt. Das gesamte Areal, einschließlich der alten Brücken- und Wehranlage, steht unter Denkmalschutz und ist ein wichtiger Bestandteil des regionalen Rad- und Wanderwegenetzes.
Seit 2017 befindet sich das Mühlenanwesen in Privatbesitz. Die Dorfstraße gehört zur Gemeinde Rietzneuendorf-Staakow. Nach Angaben des Direktors des Amtes Unterspreewald, Marco Kehling, stellt die neue Brücke zunächst eine funktionale Lösung dar. Eine endgültige Perspektive für das Areal soll sich erst in den kommenden Jahren entscheiden. Gemeinsam mit der Beigeordneten Heike Zettwitz und der Ortsvorsteherin Barbara Quitt wurde die Brücke offiziell freigegeben.
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Red. / Presseinformation




