Der LHC Cottbus hat das Saisonfinale der Regionalliga Ostsee-Spree mit 43:31 (20:17) gegen den HC Empor Rostock II gewonnen. Mit dem Heimerfolg in der Lausitz-Arena schließen die Cottbuser die Spielzeit auf Rang zwei der Tabelle ab.
LHC Cottbus mit Vorsprung in die Halbzeitpause
Den ersten Treffer der Partie am Samstagabend erzielte Robert Takev nach 42 Sekunden zum 1:0. Rostock antwortete unmittelbar durch Matti Scheminski zum 1:1. Anschließend zog der LHC Cottbus auf 5:3 in der vierten Spielminute davon. In der ersten Viertelstunde entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Gäste vor allem über Strafwürfe zum Erfolg kamen. Finnegan Wittkopp verwandelte für Rostock acht von zehn Siebenmetern.
Bis Mitte der ersten Halbzeit blieb die Begegnung Tor um Tor, in der 19. Minute lag Cottbus mit 11:13 zurück. Anschließend übernahmen die Hausherren die Kontrolle. Über den ersten Vorsprung beim 16:15 in der 22. Minute baute der LHC die Führung über 18:16 in der 25. Minute zum 20:17-Pausenstand aus, den Lukasz Orlich erzielte.
Drei Cottbuser Werfer mit sieben oder mehr Toren
Nach Wiederbeginn baute der LHC den Vorsprung weiter aus. In der 35. Minute stand ein 23:19 auf der Anzeigetafel, in der 40. Minute lagen die Cottbuser mit 26:21 vorne. Beim Stand von 32:26 in der 48. Minute nahm Rostock die zweite Auszeit, der Abstand blieb jedoch bestehen.
Auch zwei Zeitstrafen gegen Cottbus innerhalb weniger Minuten – Alexander Takev in der 47. und Marc Schmitz in der 49. Minute – änderten am Spielverlauf nichts. Hannes Knecht steuerte in der Schlussphase die Treffer zum 39:30, 40:30 und 41:31 bei. Den 43:31-Endstand stellte Nicola Kuhlmey 36 Sekunden vor Schluss her.
Erfolgreichste Werfer auf Seiten der Gastgeber waren Nicola Kuhlmey und Lukasz Orlich mit jeweils neun Toren sowie Robert Takev mit sieben Treffern. Marc Schmitz, Alexander Takev und Hannes Knecht steuerten je vier Tore bei. Auf Rostocker Seite war Wittkopp mit neun Toren – acht davon per Siebenmeter – treffsicherster Spieler. Die Cottbuser kassierten insgesamt fünf Zeitstrafen, Rostock eine.
Präsident Weilmünster zieht Saisonbilanz
Nach dem Saisonfinale des LHC Cottbus äußerte sich Präsident Kai Weilmünster zu den vergangenen Monaten. „Ich möchte mich als Präsident bei allen für diese tolle Saison bedanken. Nur mit Hilfe aller konnten wir unsere Spieltage zu einem geilen Event mit bis zu 2.000 Gästen machen“, schrieb Weilmünster. „Ich wünsche euch einen schönen Sommer und hoffe, ihr seid ab September wieder dabei, Cottbus Handball zu unterstützen.“
Sportlich beendet der LHC Cottbus die Saison als Vizemeister der Regionalliga Ostsee-Spree. Den zweiten Tabellenrang hatten die Cottbuser bereits am vorletzten Spieltag mit dem 36:27 gegen die SG OSF Berlin rechnerisch gesichert. Den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga holte sich der HV Grün-Weiß Werder, die ihr letztes Saisonspiel gegen die Mecklenburger Stiere mit 32:34 verloren.
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