Saisonstart im Freilichtmuseum Stary lud
Mit dem Frühling beginnt im Freilichtmuseum „Stary lud“ im Amt Burg wieder die neue Saison. Wie das Amt Burg in einer Pressemitteilung informiert, verwandelt sich das Gelände erneut in eine lebendige slawische Siedlung. Ziel ist es, Besucherinnen und Besuchern einen möglichst authentischen Einblick in die brandenburgische Frühgeschichte zu geben.
Zum Auftakt sind verschiedene Darstellerinnen und Darsteller vor Ort, die das Leben im frühen Mittelalter nachstellen. Sie verkörpern unter anderem Slawen, Wikinger und Franken. Inmitten der historischen Kulisse entsteht so ein lebendiges Bild des damaligen Alltags. Über offenen Feuerstellen wird gekocht, während gleichzeitig handwerkliche Tätigkeiten wie das Spinnen und Färben von Wolle demonstriert werden.
Handwerk und Mitmachangebote für Familien
Ein besonderer Fokus liegt auf traditionellem Handwerk. So zeigen Handwerker laut Angaben des Amtes Burg die Bearbeitung von Holz, Speckstein und Metall. Auch ein sogenannter Sarwürker ist vor Ort und demonstriert die aufwendige Herstellung eines Kettenhemdes. Ergänzend werden Ausrüstungsgegenstände aus der damaligen Zeit vorgestellt. Das Programm umfasst zudem verschiedene Mitmachangebote. Besucherinnen und Besucher können sich selbst ausprobieren, etwa beim Entzünden von Feuer mit Feuerstahl oder beim Mahlen von Getreide. Schaukämpfe sollen außerdem einen Eindruck von den damaligen Konflikten vermitteln. Besonders Familien stehen im Fokus der Veranstaltung. Kinder haben die Möglichkeit, sich im historischen Bogenschießen zu versuchen oder in Workshops eigene Wollborten herzustellen. Damit soll Geschichte nicht nur vermittelt, sondern auch aktiv erlebbar gemacht werden.
Eintrittspreise und kulinarisches Angebot
Neben dem Programm sorgt das Museumsteam auch für die Verpflegung. Angeboten werden unter anderem hausgemachte Speisen wie Hefeplinsen. Laut Erik Panknin vom Freilichtmuseum „Stary lud“ soll die Kombination aus historischem Ambiente, Handwerk und Aktionen ein abwechslungsreiches Wochenende bieten. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro.
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Red. / Presseinformation
Bild: Heimatmuseum




