Ein Unfall auf der Landesstraße 64 bei Bad Liebenwerda hat am Dienstagmorgen für einen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gesorgt. Ein 18-jähriger Fahrer verlor nach eigenen Angaben die Kontrolle über sein Fahrzeug, nachdem er sich vor einer Spinne erschreckt hatte. Das Auto landete im Straßengraben auf dem Dach. Der Fahrer blieb nach ersten Erkenntnissen weitgehend unverletzt. Die Straße war zeitweise gesperrt.
Unfall bei Bad Liebenwerda nach Schreckmoment
Wie die Polizei mitteilte, wurde sie am Dienstagmorgen kurz vor 07:00 Uhr auf die Landesstraße 64 zwischen Kröbeln und Oschätzchen gerufen. Dort fanden die Einsatzkräfte einen verunglückten PKW im Straßengraben vor, der auf dem Dach lag. Neben der Polizei waren auch Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
Nach ersten Erkenntnissen hatte der 18-jährige Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Gegenüber den Beamten gab er an, sich während der Fahrt vor einer Spinne erschrocken zu haben. In der Folge kam der Wagen von der Fahrbahn ab und überschlug sich.
Fahrer bleibt weitgehend unverletzt – Straße gesperrt
Der junge Mann hatte laut Polizei Glück im Unglück. Er überstand den Unfall offenbar ohne größere gesundheitliche Schäden. Dennoch wurde er vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Landesstraße 64 bis etwa 08:00 Uhr gesperrt werden. Das Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Der entstandene Sachschaden wird nach Angaben der Polizei auf rund 2.000 Euro geschätzt.
Weitere Polizeimeldungen aus Elbe-Elster:
Doberlug-Kirchhain: Im Eingangsbereich eines Supermarktes in der Gerberstraße wurde eine ältere Dame am Montagabend gegen 19:15 Uhr Opfer eines Trickbetrügers. Als der unbekannte Mann sie ansprach und um eine Spende bat, gab sie ihm 10 Euro und merkte erst später, dass ihre Geldbörse in einem unbeobachteten Moment um weitere 150 Euro erleichtert worden war. Nun ermittelt die Polizei.
Schönewalde, Uebigau-Wahrenbrück: Gleich zu zwei Wildunfällen kam es am Dienstagmorgen. Auf der Bundesstraße 187 zwischen Brandis und Holzdorf wurde die Fahrerin eines PKW MAZDA von einem Reh überrascht, das ihr auf Höhe der Bundeswehrkaserne vors Auto sprang. Das Reh bezahlte diesen Fehler mit dem Leben, am Wagen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 15.000 Euro, so dass er von einem Abschleppdienst abtransportiert werden musste. Die Fahrerin blieb unverletzt.
In Beutersitz hatte der Fahrer eines OPEL „Astra“ ähnliches Pech: Auch in der Neumühler Straße kam es kurz vor 06:00 Uhr zum Zusammenstoß mit einem Reh, das seinen Verletzungen erlag. Der Wagen blieb jedoch mit etwa 2.000 Euro Sachschaden fahrbereit und der Fahrer kam mit dem Schrecken davon.
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Red. / Presseinformation




