Am Autohof Klettwitz in Schipkau entsteht ein weiteres Angebot für Elektromobilität: Eine neue Schnellladestation des Unternehmens EnBW steht nach Abschluss der Bauarbeiten Ende März kurz vor der Inbetriebnahme. Wie die Gemeinde mitteilte, können dort künftig bis zu zwölf Elektrofahrzeuge gleichzeitig laden, ergänzt durch eine neue Trafostation und ein Solardach. Möglich wurde die Investition durch eine zuvor verlegte elektrische Ringversorgung. Damit stehen am Autohof mehrere Lademöglichkeiten zur Verfügung, perspektivisch ist zudem eine Ladeinfrastruktur für Lkw geplant. Nach Angaben der Gemeinde stärkt der Ausbau die Rolle des Standorts als moderner Knotenpunkt für Elektromobilität und sichert gleichzeitig die langfristige Entwicklung des Autohofs.
Neue Schnellladestation stärkt Elektromobilität vor Ort
Nach Angaben der Gemeinde Schipkau wurde am Autohof Klettwitz eine weitere Schnellladestation errichtet. Die Bauarbeiten dafür endeten Ende März . Auftraggeber ist das Energieunternehmen EnBW, das die Anlage betreibt. An der neuen Station können künftig bis zu zwölf Elektrofahrzeuge gleichzeitig geladen werden.
Zum Projekt gehört neben den Ladepunkten auch eine separate Trafostation, die die notwendige Stromversorgung sicherstellen soll. Darüber hinaus erfolgt das Laden unter einer Überdachung aus Solarpaneelen. Damit will der Standort laut Gemeinde auch auf eine nachhaltige Energieversorgung setzen.
Ausbau der Stromversorgung als Grundlage
Wie aus der Mitteilung hervorgeht, wurde die Investition im Millionenbereich erst durch eine umfassende Modernisierung der Strominfrastruktur möglich. Auf dem Gelände des Autohofes wurde eine neue elektrische Ringversorgung verlegt. Diese bildet die Grundlage für den Betrieb der neuen Schnellladestation sowie weiterer Ladeangebote.
Über die neuen Leitungen werden auch zusätzliche Ladepunkte versorgt. Dazu zählen unter anderem zwölf neue Tesla-Ladeplätze, die zwischen dem Tankstellengebäude und der Senftenberger Straße entstanden sind.
Autohof entwickelt sich zum Lade-Hotspot an der A13
Nach Angaben des Betreibers Josef Meier gibt es am Standort inzwischen mehrere Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge zu laden. Neben den neuen Anlagen von EnBW und Tesla steht auch eine bestehende Ladestation des Herstellers NIO zur Verfügung. Insgesamt entstehen damit drei verschiedene Ladeangebote an einem Ort.
Der Ausbau soll jedoch noch weitergehen. Laut Betreiber ist geplant, künftig auch eine spezielle Ladeinfrastruktur für Lastkraftwagen zu schaffen. Voraussetzung dafür ist der Bau eines zusätzlichen Umspannwerks. Dieses Vorhaben wurde laut Gemeinde bereits mit der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom mbH vereinbart.
Gemeinde sieht langfristige Sicherung des Standorts
Bürgermeister Klaus Prietzel erklärte laut Pressemitteilung, dass sich der Autohof durch die Investitionen zu einem modernen Standort für Elektromobilität entwickeln soll. Gleichzeitig könne dies die wirtschaftliche Zukunft des Autohofes sichern, insbesondere vor dem Hintergrund sinkender Bedeutung fossiler Kraftstoffe. Auch die Gemeinde Schipkau selbst war nach eigenen Angaben an der Entwicklung beteiligt. Bereits vor einigen Jahren wurde ein Bebauungsplan erarbeitet, um die bauliche Weiterentwicklung des Standorts rechtlich abzusichern. Damit sollten frühzeitig die Voraussetzungen für den Ausbau geschaffen werden.
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Red. / Presseinformation




