Fußballcamp der eG Wohnen begeisterte wieder Nachwuchs
Eine Woche lang drehte sich beim Fußballcamp der eG Wohnen in Cottbus alles um Bewegung, Fußball und Gemeinschaft. Wie Jens Hischke, Leiter der Cottbuser Fußballschule, erklärte, war das Training klar strukturiert: „Wir haben rund 50 Kinder und sind mit vier Stationen hier besiedelt, einer Spielstation, einer Torschussstation, einer Koordinationsstation und einer Passfolge. Also alles Elemente, die wir im Prinzip im Spiel brauchen und die wir dann miteinander verbinden wollen nachher.“
Neben den sportlichen Inhalten hob Hischke vor allem die besondere Stimmung hervor. „Die Kinder sind so ehrlich, also gerade sag ich mal bei den Kleinen, da leuchten die Augen, du siehst das. Und die sind dankbar, die erzählen dir ganz viel.“ Besonders auffällig sei in diesem Jahr die Altersmischung gewesen: „Dann haben wir zwei Kindergartenkinder hier, also die sind schon sechs Jahre alt, aber noch wirklich kleine Exoten und haben keine Angst.“
Profibesuch sorgte für besondere Momente auf dem Platz
Ein Höhepunkt für viele Kinder war der Besuch der Profis des FC Energie Cottbus. Simon Straudi beschrieb die Wirkung solcher Momente aus eigener Erfahrung: „Ich kenn es ja von früher, ich war auch mal klein, war auch bei solchen Camps und da freut man sich natürlich immer extrem, wenn die Spieler dann kommen.“ Auch für ihn selbst sei der Besuch etwas Besonderes gewesen: „Es freut mich auch sehr, dass die Jungs dann eine Freude haben, wenn wir kommen.“
Zwischen den Trainingseinheiten kamen auch die Kinder selbst zu Wort. Auf die Frage nach ihren Lieblingsspielern fielen unterschiedliche Namen: „Timmy Thiele“, „Hannemann“, „Funk“ oder „Ciğerci“. Ein kleiner Nachwuchskicker berichtete zudem von neuen Freundschaften: „Ich kannte noch keinen, aber jetzt habe ich zwei neue Freunde gefunden. Also man muss sie einfach nur ansprechen.“
Hohe Nachfrage und weitere Camps geplant
Auch Andreas Kretzschmar, Vorstand der eG Wohnen, unterstrich die langfristige Ausrichtung des Projekts: „Die Kooperation besteht schon seit 2024, also ist es heute das neunte Camp, was wir hier mit unterstützen.“ Ziel sei es, gezielt die Kinder- und Jugendarbeit hierbei zu fördern. Dabei gehe es nicht nur um sportliche Entwicklung, sondern auch um Begeisterung: „Man staunt halt, der Ball ist manchmal größer als das Kind gefühlt. Die sind schon perfekt am Ball.“ Neben kleinen Geschenken wie Flaschen und Shirts stellte die eG Wohnen auch Pixi-Bücher mit eGon und Lauzi für die jüngsten Besucher bereit.
Dass das Angebot gut angenommen wurde, zeigte die hohe Nachfrage. „Wir waren wieder relativ schnell ausgebucht“, erklärte Hischke am NL-Mikro. Trotz paralleler Angebote sei das Interesse ungebrochen gewesen: „Wenn das nicht so gut wäre, dann würden die Kids nicht kommen.“ Entscheidend sei dabei auch immer die Qualität: „Ich glaube auch, dass sich das rumspricht, dass die Qualität ganz gut ist und dass die Abläufe gut sind.“













