Das 16. Finsterwalder Kammermusikfestival ist am 22. März mit einem ausverkauften Abschlusskonzert in der Kulturweberei Finsterwalde zu Ende gegangen. Das diesjährige Festival in der Sängerstadt stand unter dem Motto „Sehnsucht“ und bot über mehrere Konzerttermine hinweg ein vielfältiges Programm mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Den Abschluss gestaltete das Weimarer Klavierquartett mit Werken unter anderem von Fanny Hensel, Dora Pejačević und Robert Schumann. Neben klassischen Konzertabenden gehörten auch Kinderkonzerte mit rund 600 Teilnehmenden sowie ein Liederabend zum Programm. Die Planungen für die nächste Ausgabe im Jahr 2027 sind bereits angelaufen.
Finsterwalder Kammermusikfestival begeistert Publikum
Das 16. Finsterwalder Kammermusikfestival ist am 22. März 2026 erfolgreich zu Ende gegangen. Wie aus einer Mitteilung der Stadt Finsterwalde hervorgeht, bildete ein ausverkauftes Abschlusskonzert in der Kulturweberei den Höhepunkt der Veranstaltungsreihe. Das Weimarer Klavierquartett präsentierte Werke von Fanny Hensel, Dora Pejačević und Robert Schumann und griff damit das Festivalmotto „Sehnsucht“ musikalisch auf.
Bereits zum Auftakt am 6. März eröffnete das Sinopoli Quartett das Festival. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem das „Amerikanische Quartett“ von Antonín Dvořák. Zwei Tage später folgte ein Klavierduo mit Werken von Franz Schubert sowie Kompositionen von Franz Liszt und Claude Debussy. Die Programme griffen laut Stadt gezielt verschiedene Facetten des Festivalmottos auf.
Vielfältiges Programm und internationale Ensembles
Auch am zweiten Festivalwochenende setzte sich die musikalische Vielfalt fort. Am 13. und 15. März standen unter anderem das accio piano trio aus Salzburg sowie das Ensemble Quatuor Blanc auf der Bühne. Neben klassischen Werken wurden auch besondere Arrangements präsentiert, etwa eine Bearbeitung der Streicherserenade von Antonín Dvořák in ungewöhnlicher Besetzung. Ergänzt wurde das Programm durch ein Tango Concerto, das musikalisch die Sehnsucht nach der Ferne thematisierte.
Ein fester Bestandteil des Festivals waren erneut die Kinderkonzerte. Nach Angaben der Stadt besuchten rund 600 Kinder aus Schulen und Kitas die Veranstaltungen am 16. März in der Kulturweberei. Im Fokus standen dabei Instrumente wie Akkordeon und Kontrabass, die den jungen Zuhörern nähergebracht wurden.
Abschlusskonzert und Ausblick auf 2027
Ein weiterer Höhepunkt war der Liederabend am 20. März mit Pianist Frank Immo Zichner und Sopranistin Mirella Hagen. Unterstützt von Klarinettistin Shelly Ezra präsentierten sie Werke von Mendelssohn, Schumann, Schubert, Brahms und Hugo Wolf. Laut Stadt verband der Abend musikalische und lyrische Elemente besonders eindrucksvoll.
Mit dem Abschlusskonzert am 22. März fand das Festival seinen Höhepunkt. Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz und verweisen auf eine hohe Auslastung sowie ein breites Interesse am Programm. Bereits jetzt laufen laut Stadt Finsterwalde die Planungen für das kommende Jahr. Das 17. Kammermusikfestival soll 2027 unter dem Motto „Virtuos“ stehen.
Unterstützt wurde das Festival unter anderem von der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe Elster Land“, dem Landkreis Elbe Elster, dem Land Brandenburg sowie dem Verein Kulturfeste im Land Brandenburg. Auch zahlreiche weitere Partner und Förderer waren beteiligt.
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