In der Niederlausitz wird die Wirtschaft vor allem durch kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) stark vorangetrieben. Sie bilden das Rückgrat der lokalen Wirtschaft und fördern den digitalen Wandel – weshalb ihnen auch eine große Bedeutung für die Region zugeschrieben wird. Von der Metallbranche bis hin zur Kunststoffindustrie setzt sich die Lausitzer Unternehmenslandschaft durch ganz verschiedene Branchen zusammen, die den Wandel zu einer innovativen Industrie- und Wissenschaftsregion vorantreiben – hohe Investitionen in die Infrastruktur unterstützen diesen Effekt. Dennoch stehen vor allem KMUs einer Herausforderungen gegenüber: Nämlich dem Fachkräftemangel. Wie Initiativbewerbungen via E-Mail diesem Problem entgegenwirken können, verrät dieser Artikel.
Fachkräftemangel in der Lausitz stellt eines der größten Probleme mittelständischer Unternehmen dar
Die Digitalisierung geht auch an der Lausitzer Unternehmenslandschaft nicht spurlos vorbei. Betriebe implementieren verstärkt innovative Technologien, um sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und ihr Wachstum voranzutreiben – der Fachkräftemangel sorgt jedoch für Hürden bei der Stellenbesetzung. Dies ist zum Teil auf den starken Bevölkerungsrückgang in der Region zurückzuführen: Die Bevölkerung wird im Allgemeinen immer älter, während junge Generationen aus der Niederlausitz abwandern und die Geburtenrate dadurch weiter sinkt. Das wiederum wirkt sich langfristig auf den Fachkräftemangel aus.
Unternehmen verzeichnen dadurch zu wenige Bewerbungen für offene Stellen, vermehrt altersbedingte Abgänge geschätzter Mitarbeiter und erreichen im Vergleich zu großen Betrieben in Jobportalen oft keine große Sichtbarkeit. Eine professionelle Email ermöglicht es dem Geschäft, professioneller aufzutreten und potentielle Bewerber persönlicher anzusprechen. Doch wie kann dies Initiativbewerbungen trotz des Fachkräftemangels fördern?
Maßnahmen gegen zu wenige Bewerber: Wie die richtige E-Mail-Adresse Initiativbewerbungen fördert
KMUs versuchen verstärkt, mit Hilfe präziser Stellenanzeigen dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Diese sind allerdings zum großen Teil mit hohen Kosten verbunden, die gerade kleinere Betriebe nicht tragen möchten. Auch HR-Ressourcen und der administrative Aufwand sollen oft geschont werden, weshalb Niederlausitzer KMUs den Fokus verstärkt auf regionale Fachkräfte setzen. Das geschieht über Anzeigen in lokalen Netzwerken oder auf der eigenen Webseite, welche die direkte Bewerbung per E-Mail ermöglichen.
Interessierte können ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail auf deutlich persönlicherem Wege übermitteln, als über Fachportale. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen spielt der persönliche Eindruck eine wesentlich größere Rolle als in anderen Betrieben – aber auch viele lokale Bewerber bevorzugen diesen Kontaktweg. Dieser Kontaktweg ermöglicht flexiblere Entscheidungen, beispielsweise auch bei spontan entstehendem Bedarf. Die unkomplizierte Kontaktaufnahme wird allerdings auch von jenen Fachkräften bevorzugt, die nicht durch unpersönliche HR-Portale weitergeleitet werden wollen und die Eröffnung verschiedener Konten vermeiden möchten.
Auch diese Gründe spielen für regionale Bewerber und KMUs eine zentrale Rolle
Regionale Bewerber wünschen sich oft einen direkten Ansprechpartner in KMUs, den sie aus der Umgebung bereits kennen. Das fühlt sich nicht nur persönlicher und menschlicher an, sondern begegnet ihnen auch auf Augenhöhe. Ein weiterer Grund für die Bewerbung per E-Mail ist, dass sich Interessierte dadurch eine schnellere Rückmeldung erhoffen und weniger formale Hürden überwinden müssen. Gerade Letztere schrecken viele Fachkräfte ab, die auf eine zügige Reaktion angewiesen sind. Für viele KMUs in der Niederlausitz bleibt die Initiativbewerbung gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein wichtiger Hebel, um potentielle Mitarbeiter zur Bewerbung zu bewegen.







