Bei den Deutschen Meisterschaften der U18 in Leipzig hat Sophie Jäger vom KSC ASAHI Spremberg ihr selbst gestecktes Minimalziel erreicht. Die 15-jährige Sportschülerin wollte eine Platzierung unter den besten fünf Judoka Deutschlands erzielen. Am Ende stand Rang fünf in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm zu Buche. Trotz verpasster Medaille wertet der Verein das Abschneiden als Erfolg.
Starker Weg bis ins Halbfinale
Wie der KSC ASAHI Spremberg mitteilte, startete Sophie Jäger mit einem etwas holprigen Auftakt gegen B. Wegeler aus Speyer in das Turnier. In den folgenden Begegnungen setzte sich die Sprembergerin jedoch souverän durch. Sowohl gegen S. Bayraktar aus Nievenheim als auch gegen N. Gawron aus Lübeck gewann sie jeweils mit vollem Ippon.
Damit zog die Nachwuchssportlerin ins Halbfinale der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm ein. Dort traf sie auf S. Güth, die spätere Deutsche Meisterin. In diesem Duell musste sich Jäger geschlagen geben, erhielt jedoch noch die Möglichkeit, im Kampf um Bronze eine Medaille zu sichern.
Medaillenhoffnung am Mattenrand beendet
Im entscheidenden Kampf um Platz drei begann die Sprembergerin laut Vereinsangaben vielversprechend. Eine Unachtsamkeit am Mattenrand beendete jedoch die Medaillenhoffnungen. Am Ende belegte Sophie Jäger Rang fünf. Stützpunkttrainer Dirk Meyer wird in der Mitteilung wie folgt zitiert: „Für Sophie tut es mir leid, Top Five Deutschlands ist super aber wer derart an einer Medaille kratzt, ist natürlich enttäuscht.“ Mit der Platzierung unter den besten fünf Deutschlands erfüllt die 15-Jährige ihr erklärtes Minimalziel. Das Ergebnis bei den nationalen Titelkämpfen lässt aus Sicht des Vereins für die kommenden Jahre hoffen.








