Cottbus feierte am gestrigen Abend erneut ein Spitzensportevent mit internationaler Besetzung, starker Stimmung und einer echten Premiere. Beim Springer-Meeting endete der Stabhochsprung erstmals in der Geschichte der Veranstaltung mit zwei Siegern. Menno Vloon und Ernest Obiena blieben beide an 5,84 Metern ohne gültigen Versuch und wiesen die gleiche Anzahl an Fehlversuchen auf. Im Hochsprung der Frauen setzte sich Favoritin Yuliia Levchenko mit 1,94 Metern durch.
Historische Entscheidung im Stabhochsprung
Für einen besonderen Moment sorgte der Stabhochsprung der Männer. Menno Vloon und Ernest John Obiena scheiterten beide an der Höhe von 5,84 Metern. Da zuvor weder Höhe noch Fehlversuche eine Entscheidung brachten, erhielten beide einen weiteren Versuch über diese Marke. Auch dieser blieb ohne Erfolg. In Abstimmung mit den Athleten entschieden die Verantwortlichen des Springer-Meeting Cottbus, den Wettbewerb mit zwei Siegern zu beenden.
Bereits die Höhe von 5,77 Metern hatte für eine Vorentscheidung gesorgt. Bo Kanda Lita Baehre, Oleksandr Onufriyev und Torben Blech schieden hier aus. Blech hatte das Publikum zuvor noch einmal begeistert, als er im letzten Versuch die 5,70 Meter überquerte. Dritter wurde Publikumsliebling Sam Kendricks aus den USA ebenfalls mit einer Höhe von 5,77, allerdings im dritten Versuch. Früh beendet war der Wettkampf für den US-Amerikaner Matt Ludwig, der seine Einstiegshöhe von 5,40 Metern nicht bewältigte.
Der Grieche Ioannis Rizos musste den Wettbewerb verletzungsbedingt abbrechen. Nach Problemen am Oberschenkel, die bereits beim vorherigen Meeting aufgetreten waren, beendete er den Wettkampf bei 5,60 Metern. Rizos war dennoch gern nach Cottbus gereist, nachdem ihm sein Manager Kostas Filippidis von den besonderen Bedingungen und der Atmosphäre beim Springer-Meeting berichtet hatte.
Favoritensieg im Hochsprung der Frauen
Im Hochsprung der Frauen bestätigte Yuliia Levchenko ihre Rolle als Favoritin. Mit übersprungenen 1,94 Metern gewann sie den Wettbewerb vor Imke Onnen, die 1,91 Meter erreichte, und Bianca Stichling mit 1,88 Metern.
Levchenko setzte dabei auf Risiko. Nach einem Fehlversuch über 1,98 Meter ließ sie die Latte direkt auf 2,00 Meter auflegen. Diese Höhe erwies sich an diesem Abend jedoch als nicht überwindbar. Bianca Stichling verpasste zuvor nur knapp eine neue persönliche Bestleistung, als sie an 1,91 Metern scheiterte.
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