Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 13 bei Lübbenau sind am Mittwochnachmittag zwei Männer verletzt worden. Ein Kleinbus war zwischen Duben und Lübbenau in Fahrtrichtung Dresden von der Fahrbahn abgekommen, überschlug sich und durchbrach einen Wildzaun. Beide Insassen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Das teilte die Polizei mit. Die Autobahn war zeitweise gesperrt, es kam zu Stau.
Schwerer Unfall auf der A 13 bei Lübbenau
Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwoch kurz vor 15:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der A 13 alarmiert. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall zwischen Duben und Lübbenau in Fahrtrichtung Dresden. Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Kleinbus von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug überschlug sich mehrfach und durchbrach anschließend einen Wildzaun auf einer Länge von etwa 50 Metern.
Der 58-jährige Fahrer sowie sein 54-jähriger Beifahrer erlitten bei dem Unfall Verletzungen. Beide Männer wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt. Lebensgefahr bestand nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Wie die Polizei weiter mitteilte, entstand an dem Fahrzeug ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Der Kleinbus musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.
Aufgrund der Unfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten kam es auf der A 13 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Autobahn war zeitweise gesperrt, der Rückstau reichte zeitweise mehrere Kilometer zurück. Erst gegen 17:00 Uhr konnte die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben werden. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Konkrete Hinweise auf einen technischen Defekt oder eine Beteiligung weiterer Fahrzeuge lagen zunächst nicht vor.
Die A 13 zählt insbesondere im Bereich des Spreewaldes zu einer stark frequentierten Verkehrsachse. Unfälle mit Überschlägen haben dort häufig erhebliche Auswirkungen auf den Verkehrsfluss.
Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Großräschen: Mittwochmittag wurden die Feuerwehr und die Polizei zu einem Grundstück an der Landstraße 531 bei Großräschen gerufen. Auf einer Freifläche war ein Unterstand samt gelagertem Heu in Brand geraten und vollständig zerstört worden. Die Feuerwehr löschte die Flammen, die Polizei leitete Ermittlungen zur Brandursache ein. Der entstandene Sachschaden wurde mit rund 2.500 Euro angegeben.
Boblitz: Beamte der Autobahnpolizei stoppten am Mittwochabend einen PKW TOYOTA auf dem Rastplatz Belten, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Dabei ergab eine Datenabfrage, dass die amtlichen Kennzeichen an einen KIA gehören und das Auto selbst nach einem Diebstahl am 19.01.2026 in Berlin in Fahndung stand. Der 56-jährige Fahrer ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, was eine weitere Anzeige nach sich zog. Der Mann wurde festgenommen und das Auto sichergestellt.
Kittlitz: Für den Fahrer eines PKW TOYOTA begann der Donnerstagmorgen mit einem unfreiwilligen Besuch im Krankenhaus. Beamte der Autobahnpolizei hatten Auto und Fahrer zwischen dem Spreewald-Dreieck und Kittlitz kontrolliert, wobei ein Drogenvortest bei dem 31-Jährigen positiv auf Amphetamine reagierte. Was folgte, war die Veranlassung einer beweissichernden Blutprobe in der Klinik und die entsprechenden Anzeigen. Darüber hinaus ergab eine Datenabfrage, dass der Mann offensichtlich nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins ist. Die entsprechenden Verfahren hat inzwischen die Kriminalpolizei übernommen.
Vetschau: Zu einem Wildunfall wurde die Polizei am Mittwoch kurz vor 17:30 Uhr in den Ortsteil Babow gerufen. Am Ortseingang war ein Reh vor einen fahrenden PKW RENAULT gelaufen und danach geflüchtet. Personen kamen nicht zu Schaden und das Auto blieb trotz eines Sachschadens von mehreren tausend Euro weiter fahrbereit.
Schwarzheide: Kurz nach 07:30 Uhr wurde die Polizei am Donnerstag zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich unweit des Ortsausgangs der Schipkauer Straße ereignet hatte. Nach der Missachtung der Vorfahrtsregelung war ein PKW FORD mit einem NISSAN und einem MERCEDES-Kleinbus kollidiert. Entgegen erster Vermutungen wurde dabei niemand verletzt, aber bei geschätzten 25.000 Euro Sachschaden musste für zwei Fahrzeuge der Abschleppdienst organisiert werden.
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Red. / Presseinformation








