In Cottbus-Schmellwitz hat es am Abend einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Auslöser war nach ersten Informationen ein Nachbarschaftsstreit, bei dem offenbar Reizgas eingesetzt wurde. Das sagte uns ein Polizeisprecher. Eine Person soll sich anschließend in einer Wohnung verschanzt und den Kontakt zur Polizei verweigert haben. Gegen 20 Uhr verschaffte sich das SEK Zugang zur Wohnung. Die Person wurde festgenommen. Mehr dazu im Video ->> Hier klicken
Update – Polizeimeldung vom 16. Dezember: Der Polizei wurde am Montagnachmittag eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen im Hausflur eines Mehrfamilienblocks an der Neuen Straße gemeldet. Gegen 16:00 Uhr trafen die Beamten einen 61-jährigen Beteiligten an, der nach eigenen Angaben mit Reizgas besprüht und dabei verletzt worden war. Während der ambulanten Behandlungen im Rettungswagen versuchten die eingesetzten Polizisten, auch mit dem zweiten Beteiligten der Auseinandersetzung zu sprechen. Dieser sah es offenbar anders und weigerte sich, die Tür zu öffnen. Im Rahmen des Einsatzes verdichteten sich Hinweise darauf, dass sich in der Wohnung des 38-Jährigen eine Schusswaffe befinden könnte. Zum Schutz der Anwohner und Eigensicherung zur der Polizeibeamten wurden Spezialeinheiten beauftragt, die den mit 1,9 Promille alkoholisierten Mann gegen 20:00 Uhr in seiner Wohnung fest und in Gewahrsam nehmen konnten. Dabei blieb er unverletzt. Zur Durchführung kriminalpolizeilicher Maßnahmen wurde er in die Polizeiwache gebracht. In der Wohnung fanden die Beamten ein Reizstoffsprühgerät, sowie eine Schreckschusswaffe. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
Polizeieinsatz nach eskaliertem Nachbarschaftsstreit
Am Montagabend ist es in der Neuen Straße im Ortsteil Schmellwitz zu einem Streit zwischen zwei Nachbarschaftsparteien gekommen. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Süd mitteilte, eskalierte die Auseinandersetzung, als eine Person Reizgas einsetzte. Ursache und Hintergrund des Streits sind nach Polizeiangaben Gegenstand der Ermittlungen. Polizei und Rettungsdienst rückten zum Einsatzort aus. Dort weigerte sich der mutmaßliche Täter, die Wohnungstür zu öffnen. Die Polizei umstellte daraufhin das Gebäude und forderte wegen eines Verdachts auf Waffen eine Spezialeinheit an. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) aus Potsdam wurde hinzugezogen. Zur Lageerkundung setzte die Einheit nach Angaben der Polizei eine Drohne ein und bereitete den Zugriff vor.
Als die Person weiterhin nicht öffnete, verschafften sich die Einsatzkräfte gegen 20.00 Uhr gewaltsam Zugang zur Wohnung. Beim Zugriff wurden Blendgranaten eingesetzt, anschließend nahmen die Beamten den Tatverdächtigen fest. Nach ersten Erkenntnissen blieb die Person unverletzt und wurde von der Polizei abgeführt. Auch die Feuerwehr war im Einsatz und sperrte die Straße während des Einsatzes ab.
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Red. / Blaulichtreport Lausitz
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