Ein Wohnungsbrand in Lübben hat am Freitagabend erheblichen Schaden verursacht und machte mehrere Wohnungen unbewohnbar. Wie die Polizei mitteilte, blieben alle Bewohner unverletzt. Nach Informationen von Blaulichtreport Lausitz kam jedoch eine Katze ums Leben. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude.
Haus vorerst unbewohnbar
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Gebäudebrand in die Logenstraße nach Lübben gerufen. Nach Angaben der Polizei war das Feuer im Bereich eines Hauswirtschaftsraums ausgebrochen. Die Bewohner konnten das Haus eigenständig verlassen und blieben unverletzt. Wie die Polizei weiter mitteilte, konnte die Feuerwehr ein Ausbreiten der Flammen auf umliegende Gebäude schnell verhindern.
Nach Informationen von Blaulichtreport Lausitz, ging gegen 21:20 Uhr eine Alarmierung mit dem Einsatzstichwort „Gebäudebrand groß“ ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. In einer Wohnung im dritten Obergeschoss brannte es an einer Gastherme. Einsatzleiter Oliver Nopper erklärte gegenüber Blaulichtreport, dass alle Bewohner das Gebäude bereits eigenständig verlassen hatten. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der verwinkelten Bauweise als schwierig. Drei Trupps waren parallel im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.
Während Menschen nicht verletzt wurden, teilte Blaulichtreport Lausitz mit, dass eine Katze den Brand nicht überlebte. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an, die Logenstraße blieb in dieser Zeit komplett gesperrt. Mehr als 45 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Die Polizei nahm am darauffolgenden Morgen die kriminaltechnische Untersuchung zur Brandursache auf. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von rund 300.000 Euro. Die Wohnungen sind aufgrund des Löschwassers vorerst nicht bewohnbar. Mieter konnten jedoch wichtige Kleidung und Medikamente nach Abschluss der Löscharbeiten aus ihren Wohnungen holen.
Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald
LDS: Am Wochenende kam es im Landkreis Dahme-Spreewald zu mehreren Einbrüchen. Die Ermittlungen wurden bereits aufgenommen und es wird intensiv an der Aufklärung der Taten gearbeitet. Die Polizei appelliert an die Bürger, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. Darüber hinaus wird empfohlen, einfache Sicherheitsvorkehrungen wie das Abschließen von Fenstern und Türen, die Installation von Bewegungsmeldern und Alarmanlagen sowie eine erhöhte Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft zu beachten, um Einbrüche vorzubeugen. Wachsamkeit und präventive Maßnahmen tragen entscheidend dazu bei, die Sicherheit im Landkreis zu erhöhen.
Mittenwalde: Ein 51-jähriger Kraftfahrzeugführer war am Samstag in Mittenwalde erheblich alkoholisiert in einer Verkehrskontrolle angetroffen worden. Gegen Mittag wurde beim Fahrer ein Atemalkoholwert von über zwei Promille festgestellt. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme veranlasst und anschließend die Weiterfahrt untersagt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss wurde eingeleitet.
Wildau: Am Samstagabend wurde ein 36-jähriger Fahrer eines Kraftfahrzeuges auf der Chausseestraße in Wildau kontrolliert. Der Fahrer schien deutlich alkoholisiert, was ein Atemalkoholtest mit einem Ergebnis von knapp zwei Promille bestätigte. Nach erfolgter Blutentnahme wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss wurde eingeleitet.
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Red. / Presseinformation
Fotos: Blaulichtreport Lausitz















