Zur Diskussion um die Fortführung des Schulunterrichtes in sorbischer/wendischer Sprache erklärt der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Nešković:
„Seit Beginn meiner Zeit als Bundestagsabgeordneter habe ich mich für die Minderheitenrechte der Sorben und Wenden eingesetzt. Einer meiner ersten Besuche galt damals dem Witaj-Projekt.
Damit Schulunterricht in sorbischer Sprache zur beabsichtigten Sprachbeherrschung führt, dürfen bestimmte Stundenzahlen nicht unterschritten werden. Hier kann nicht nach Kassenlage vorgegangen werden, weil irgendwann der Sinn des Projektes in Frage stünde. Bevor Angebote eventuell neu organisiert werden können, ist deshalb eine wissenschaftlich fundierte Evaluation der bisherigen zehn Jahre nötig. Es ist gut, dass das Bildungsministerium eine solche jetzt angekündigt hat, nachdem sie lange verweigert wurde. Die Maßnahmen des Ministeriums sollten jedoch nicht schon vor dieser Untersuchung feststehen.“
Quelle: Wolfgang Nešković MdB
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