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Brandenburg Dienstag, 11 Oktober 2016 16:12 |  von Redaktion

Baupreise in Brandenburg steigen im August 2016 weiter

Baupreise in Brandenburg steigen im August 2016 weiter

Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk) im Land Brandenburg stiegen im Berichtsmonat August 2016 gegenüber August 2015 um 2,8 Prozent, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Die Preisveränderung zum Mai 2016 betrug +0,5 Prozent. Im August 2016 lag die jährliche Teuerung für den Neubau von Wohngebäuden bei +2,8 Prozent und damit leicht über der im Mai 2016 und Februar 2016 mit jeweils +2,7 Prozent.

Bestimmend hierfür waren vor allem Preiserhöhungen für Ausbauarbeiten (+3,2 Prozent), die geringfügig höher ausfielen als im Mai 2016 (+3,1 Prozent). Arbeiten im Rohbau verteuerten sich erneut um 2,2 Prozent. Prägend für die Gesamtentwicklung der Baupreise im Vorjahresvergleich waren im August 2016 zum Beispiel deutliche Preiserhöhungen für Erdarbeiten (+6,3 Prozent), Fliesen und Plattenarbeiten (+5,2 Prozent), Rollladenarbeiten (+4,8 Prozent) sowie für Nieder- und Mittelspannungsanlagen (+4,5 Prozent). Für Mauer- und Betonarbeiten, den Bauarbeiten mit dem größten Anteil am Neubau für Wohngebäude, erhöhten sich die Preise im August 2016 gegenüber August 2015 um 1,5 bzw. 2,5 Prozent. Nur für Verbaubauarbeiten gingen die Preise um 0,8 Prozent zurück.

Im kurzfristigen Vergleich zum Mai 2016 blieb der Anstieg der Baupreise mit +0,5 Prozent auf gleichem Niveau wie im Mai 2016 gegenüber Februar 2016 und damit deutlich unter dem von Februar 2016 zu November 2015 (+1,4 Prozent). Dabei stiegen die Ausbaupreise ebenfalls erneut um 0,5 Prozent und die im Rohbau um 0,6 Prozent (Mai 2016: +0,5 Prozent). Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden trugen insbesondere Preiserhöhungen für Gerüstarbeiten (+2,2 Prozent), Fliesen- und Plattenarbeiten (+1,2 Prozent), Betonarbeiten (+1,0 Prozent) sowie Putz- und Stuckarbeiten (+1,0 Prozent) zur Gesamtentwicklung gegenüber Mai 2016 bei. Einen leichten Preisrückgang im Vergleich zum Vorberichtsmonat gab es lediglich für Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen (–0,2 Prozent).

Die Preise für die Instandhaltung stiegen im August 2016 gegenüber August 2015 weiterhin deutlich an. So verteuerten sich Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) um 3,2 Prozent, während für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung erneut 5,6 Prozent mehr als im Vorjahr zu bezahlen waren. Die jährliche Preisentwicklung für den Neubau von Nichtwohngebäuden verlief im August 2016 ähnlich wie die für Wohngebäude, wobei die Preise für den Neubau von Bürogebäuden mit +3,1 Prozent weiterhin etwas stärker stiegen als die für gewerbliche Betriebsgebäude mit +2,8 Prozent. Innerhalb des ausgewiesenen Ingenieurbaus reichte die jährliche Preisentwicklung im August 2016 von +0,5 Prozent für neue Brücken im Straßenbau, über +2,5 Prozent für den Straßenneubau, bis +2,9 Prozent für den Neubau von Ortskanälen. 

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Foto: Harry Meyer, www.pixelio.de

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