Landkreis
Kerkwitz Donnerstag, 23 Januar 2020 von Redaktion

Gefahr gebannt. Granate bei Kerkwitz gesprengt

Gefahr gebannt. Granate bei Kerkwitz gesprengt

Knapp 15 Minuten musste die Bundesstraße 97 auf Höhe der Ortschaft Kerkwitz heute Morgen wegen der Beseitigung einer 8,8cm Granate gesperrt werden. Um 9:45Uhr löste unser Sprengmeister Enrico Schnick die kontrollierte Sprengung aus und kurze Zeit später rollte der Verkehr auch schon wieder planmäßig und vor allem gefahrlos am Ort des Geschehens vorbei. 



An der B97 wurde eine 8,8 cm Granate aus dem zweiten Weltkrieg gefunden, die nicht transportiert werden konnte und daher gesprengt werden musste.

Reste der gesprengten Granate an der B97 bei Kerkwitz

Hintergrund:

(Quelle Wikipedia)

Die Rote Armee bereitete einen Zangenangriff vor, um Berlin einzukesseln. Zur Einnahme der Stadt konzentrierte die Stawka etwa 2,5 Millionen Soldaten (inklusive nichtkämpfender Einheiten), 6.250 Panzer und Selbstfahrlafetten, 7.500 Flugzeuge und 41.600 Artilleriegeschütze.[8]
Am nördlichen Oder-Abschnitt zwischen der Ostseeküste über Schwedt bis Oderberg stand die 2. Weißrussische Front unter Marschall Konstantin Rokossowski. Sie stand an einem schwer überbrückbaren Flussabschnitt und sollte erst später, nach dem erfolgten Durchbruch der südlicheren Heeresgruppen über die Oder angreifen. Im westlichen Oderbrückenkopf von Küstrin bis nach Guben war die 1. Weißrussische Front unter Georgi Schukow konzentriert, sie sollte den direkten Vormarsch auf Berlin erzwingen. Im südlichen Abschnitt entlang der Neiße bereitete die 1. Ukrainische Front unter Konew ihren Durchbruch zwischen Forst und Muskau in Richtung auf Cottbus und Spremberg vor.

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