Peitz Dienstag, 14 Mai 2019 von Redaktion

Mutmaßlicher Geldautomatensprenger in Peitz festgenommen

Mutmaßlicher Geldautomatensprenger in Peitz festgenommen

In Peitz haben Spezialkräfte der Polizei heute Morgen einen mutmaßlichen Geldautomatensprenger festgenommen. Der 26-jährige Ukrainer aus Schöneiche (Oder-Spree) soll mindestens an drei Sprengungen in Brandenburg, Berlin und Sachsen beteiligt gewesen sein und mit einer Bande in Zusammenhang stehen, die sich derzeit wegen vier Sprengungen vor dem Gericht verantworten muss.

Das Brandenburger Polizeipräsidium teilte dazu mit:

Der Beschuldigte steht im Zusammenhang mit einer Gruppierung, deren Haupttäter (42) und ein weiterer Mittäter (38) sich derzeit wegen vier Geldautomatensprengungen in Straupitz, Neuenhagen, Werneuchen und Prieros in den Jahren 2014 bis 2017 vor dem Landgericht in Frankfurt (Oder) verantworten müssen (siehe PM Nr. 36 vom 21.08.2018).  

Dem nun festgenommenen 26-Jährigen aus Schöneiche bei Berlin ordnen die Ermittler mindestens drei Geldautomatensprengungen in Brandenburg, Berlin und Sachsen zu. Dazu zählen die versuchten Sprengungen von Geldautomaten in der

·       Commerzbankfiliale in Berlin-Kladow am 2. November 2015,

·       Volksbankfiliale in Kremmen am 29. Januar 2016 sowie

·       Sparkassenfiliale in Wiedemar (Sachsen) am 9. August 2016

In zwei dieser Fälle kam es zur Explosion (Berlin-Kladow und Wiedemar). Bargeld konnte in keinem Fall erlangt werden. Die Explosionen verursachten insgesamt einen Sachschaden in Höhe von ca. 60.000 Euro.

Auf der Grundlage eines Haftbefehls des Amtsgerichtes Frankfurt (Oder) wurde der Beschuldigte festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Die Sonderkommission „Geld“ (Soko „Geld“)

Die Sonderkommission „Geld“ (Soko „Geld“) des LKA Brandenburg ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) zu Sprengungen von Geldausgabebautomaten in Verbindung mit schwerem Bandendiebstahl gegen mehrere Beschuldigte aus Brandenburg. Die Ermittlungen erfolgen seit dem 1. Januar 2019 in der 20-köpfigen Sonderkommission „Geld“.

red/ Presseinfo

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