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Guben Donnerstag, 23 September 2021 von Redaktion

Guben: Knapp 200 Teilnehmer knüpfen deutsch-polnisches "Brückenband"

Guben: Knapp 200 Teilnehmer knüpfen deutsch-polnisches "Brückenband"

Am vergangenen Montag knüpften knapp 200 Teilnehmende aus Guben und Gubin ein buntes Band in den deutschen und polnischen Nationalfarben. Die Aktion "Brückenband" fand auf der Theaterinsel in der Neiße statt und hatte das Ziel, die Kontakte zwischen den Nachbarnationen zu bestärken. Der anschließende Kaffee und Kuchen lud nicht nur zu Sprach-, sondern auch zu Generationübergreifenden Gesprächen ein. 

Die Naëmi-Wilke-Stift Guben teilte dazu mit:

Gemeinsame Projekte und Begegnungen von Polen und Deutschen konnten seit vielen Monaten pandemiebedingt kaum noch stattfinden. Am vergangenen Sonntag endlich kam es auf der Theaterinsel in der Neiße, direkt zwischen Guben und Gubin, zu einem fröhlichen Treffen mit dem Ziel, die Kontakte wieder zu stärken.

Knapp 200 Teilnehmende knüpften am Nachmittag ein buntes Band in den deutschen und polnischen Nationalfarben und spannten es von Ufer zu Ufer. Beim Knoten der Bänder gab es zwischen Jüngeren und Älteren keine Sprachprobleme und so kamen sie im Anschluss auch bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch. Positiv wurde von einzelnen Teilnehmern hervorgehoben, dass sich inzwischen auch deutsche Bürger bemühen polnisch zu lernen, beziehungsweise einzelne Worte auf Polnisch zu sprechen. Dies sei eine wohltuende Geste.

Zur Aktion „Brückenband“ luden der ökumenische Stadtkonvent Guben, das NaemiWilke-Stift und Kirchengemeinden aus Gubin ein. Die Initiative dazu gab das Diakonische Werk, das als Motto für den September zum „Brücken bauen und Zusammenhalt fördern“ aufgerufen hatte. Bischof Dr. Christian Stäblein (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) und die Direktorin des Diakonischen Werks Berlin Brandenburg-schlesische Oberlausitz Dr. Ursula Schoen ließen es sich nicht nehmen nach Guben/Gubin zu kommen, um ihre Wertschätzung für diese Aktion auszudrücken.

Vertreter der Kirchengemeinden und die Bürgermeister von Guben und Gubin, Fred Mahro und Bartlomiej Bartczak, sprachen Grußworte.

Kofinanziert wurde die deutsch-polnische Begegnung mit Mitteln aus dem Kleinprojektefonds der Euroregion Spree Neiße Bober.

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Red. / Presseinfo 

Bild: Naemi-Wilke-Stift

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