Dissen-Striesow Montag, 15 April 2019 von Georg Zielonkowski

Ehrenplatz für RSC-Nachwuchsfahrer Hannes Wilksch. Diebstahl überschattet Tour

Auf dem zweiten Gesamtplatz hat Hannes Wilksch vom RSC Cottbus die internationale Vier-Etappenfahrt des RSC Cottbus beendet. Sein Rückstand auf den Sieger Michal Galka vom polnischen Nationalteam betrug am Ziel in Dissen gerade einmal 14 Sekunden. Diesen hatte der Vorjahreszweite beim Zeitfahren der zweiten Etappe herausgefahren. Während Galka auf den einzelnen Etappen die Plätze vier, eins (auf der Zeitfahretappe) zehn und vier belegte kam der Cottbuser auf die Ränge zwei, fünf, fünf und sechs. Überschattet wurde das Event von einem Diebstahl, der den badischen Radsportverband betraf. Mehrere Räder des U19-Juniorenteams wurden im Hotel aus dem Transportanhänger des Teams gestohlen, sie konnten an der 44. Junioren-Etappenfahrt nicht teilnehmen und mussten nach Hause fahren.

Dennoch war Wilksch nicht unzufrieden, musste er sich doch zum einen der Gegenwehr der polnischen Nationalmannschaft als auch der Attacken der vier dänischen Teams erwehren. „Doch mich haben unsere Jungs immer in gute Positionen gefahren, oder sie sind die Attacken der anderen Mannschaften mitgefahren. So war ich immer auf der sicheren Seite. Ganz zum Sieg aller vier Etappen hat es zwar nicht gereicht, aber ich glaube, der Pole Galka hat den Klassement-Erfolg wirklich verdient“, so fair schätzte der Beste des RSC-Sextetts die Situation am Zielort Dissen ein.

Die anderen fünf Pedaleures des RSC beendeten die 44.Interantionale Etappenfahrt des RSC auf den Plätzen 27 (Theo Zetzsche, - 0:54), 28 (Franz Groß, - 0:59), 42 (Roman Duckert, 1:23), 57 (David Eppert, - 1:49) uns 59 (malik Eckert, - 1:51)

Einen bedauerlichen Vorfall gab es am Rande des traditionellen Nachwuchsrennens. In der Nacht vom Freitag zum Samstag wurde der im Außenbereich des Spree-Waldhotels in der Drachhausener Straße abgestellte Mannschaftswagen des Badischen RSV aufgebrochen und die darin befindlichen Rennräder des Teams entwendet. Die bislang unbekannten Täter entfernten den Transporter von seinem Abstellplatz an einem Baum, um so die Hecktür des Fahrzeuges besser öffnen zu können. Ein vorderes Türschloss und das Schloss der Heckklappe wurden mittels Werkzeug manipuliert und durch Nachschließen geöffnet. Der Gesamtschaden beträgt ca. 25.000,- EUR. Das Team aus dem Badischen hat daraufhin am Sonntagmorgen den Wettkampfort verlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Bei einem der Räder handelt es sich um ein Trek Emonda SL6 Pro mit Tune Komm Vor Sattel und Power2max Wattkurbel mit Rotor Q-Rings.

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