Spree-Neiße Dienstag, 10 März 2020 von Redaktion

Zweiter Coronafall in Spree-Neiße: 23 Personen in Quarantäne

Zweiter Coronafall in Spree-Neiße: 23 Personen in Quarantäne

Nach dem ersten bestätigten Fall einer Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa am gestrigen Montag, dem 09. März 2020, wurden nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand alle Kontaktpersonen ermittelt. Im unmittelbaren Umfeld der ersterkrankten Person wurde dabei eine weitere Infektion mit COVID-19 festgestellt. Beide Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. "Das in vereinzelten Medien kursierende Alter von 19 Jahre kann nicht bestätigt werden. Hierbei gilt jedoch weiterhin: Persönliche Daten, welche einen Rückschluss auf die infizierten Personen zulassen, wird der Landkreis zur Wahrung von Privatsphäre und zur Vermeidung von Stigmatisierung nicht an die Öffentlichkeit geben." heißt es von der Kreisverwaltung.

"Auf Grund weiterer begründeter Verdachtsfälle, in denen eine Infektion mit COVID-19 nicht ausgeschlossen werden konnte, befinden sich im gesamten Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa derzeit 23 Personen in Quarantäne." bestätigt der die Pressestelle des Landkreis Spree-Neiße.

Hinsichtlich der Coronavirus-Erkrankungen steht der Landkreis mit den Verantwortlichen im Gesundheitsbereich der Region sowie mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) in engem Kontakt.

Bei Fragen können sich die Bürgerinnen und Bürger an den Fachbereich Gesundheit des Landkreises unter der Telefonnummer 03562 986-15301 wenden, ebenso an das Bürgertelefon des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) unter 0331 8683-777 oder an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit unter 030 346-465100.

Der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa begrüßt darüber hinaus die Absage von Großveranstaltungen als präventive Maßnahme, um einer weiteren Ausbreitung von COVID-19 entgegenzuwirken. Die Verwaltung bittet auch sämtliche Ausrichter von Großveranstaltungen im Landkreis zu prüfen, ob eine sichere Durchführung gewährleistet werden kann.

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