Eisenhüttenstadt Samstag, 19 Januar 2019 von Redaktion

Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt: Mit dem Handwerk im Gespräch

Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt: Mit dem Handwerk im Gespräch

Eisenhüttenstadt. „Mit dem Handwerk im Gespräch“ – das Motto zog dutzende Handwerksmeister, Unternehmer und Politiker aus der Region nach Eisenhüttenstadt. In der dortigen „Kleinen Bühne“ des Friedrich-Wolf-Theaters kamen sie ins Gespräch untereinander und miteinander zur gegenwärtigen Situation.

„Handwerker bilden einen wesentlichen Kern unseres Mittelstandes in Deutschland. Gerade auch hier stellt sich das Problem der Fachkräftesicherung“, sagte der gastgebende Bürgermeister Frank Balzer zu Beginn. Sein Co.-Gastgeber aus Frankfurt (Oder), René Wilke, ergänzte, „dass die beiden Städte sich als eine Region verstehen. Was gut ist für Frankfurt (Oder), ist gut für Eisenhüttenstadt und umgekehrt.“

Handwerker haben, so das gemeinsame Credo, einen maßgeblichen Einfluss auf das öffentliche Leben und bewirken wesentliche Entwicklungen mit. Doch das Handwerk braucht gute Rahmenbedingungen.

Unternehmensnachfolge regeln ist auch Fachkräfte- und Arbeitsplatzsicherung

Ein Problem tritt dabei immer wieder deutlich in den Vordergrund: der Fachkräftemangel. Beide Bürgermeister betonen, dass beispielsweise mit den Schulen enger zusammengearbeitet werden muss. Die Politik könne dabei unterstützen. Ein Baustein dafür war die Initiierung dieser nun neuen Veranstaltungsreihe. „Wir wollen hier das Handwerk stärken und gleichzeitig signalisieren, dass wir zusammen mit Frankfurt (Oder) die Firmen überall unterstützen werden, wo wir können.“

Denn es geht um diese zentralen Fragen: Sicherung der Fachkräfte, das Handwerk im RWK Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung, welche Förderungen gibt es, und welche Hilfen dafür können die Kommunen anbieten. Gerade da gebe es mit dem Qualifizierungscentrum der
Wirtschaft (QCW) einen verlässlichen Partner an der Seite: Ausbildung, Qualifizierung, Fach- und Führungskräftesicherung. „Und auch an die Unternehmensnachfolge muss von Seiten der Unternehmen gedacht werden. Denn das ist auch Fachkräfte- und Arbeitsplatzsicherung“, bekräftigte Frank Balzer.

Das Signal lautet: Rechtzeitig die Dinge regeln und früh anfangen, Kinder und Jugendliche fürBerufe und Unternehmen begeistern. René Wilke und Frank Balzer betonten in ihren Schluss- Bemerkungen, dass es sich lohne, hier zu investieren und Dinge zu bewegen und dass dieBildung ein wichtiger Baustein auch für die Handwerksbetriebe darstelle; sowohl die Schulbildung als auch die lebenslange Weiterbildung und Qualifizierung an jedem Arbeitsplatz.

 

pm/red

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