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Senftenberg Sonntag, 06 August 2017 von Redaktion

Gitarrenklänge im Klinikum Niederlausitz

Gitarrenklänge im Klinikum Niederlausitz

Am 3. August spielte das Gitarrentrio „Meinaire“ aus Dresden im Klinikum Niederlausitz in Senftenberg für Patienten und Besucher als Auftakt der Reihe „Kunst und Psyche“

Senftenberg. Gitarrenklänge erfüllten am Donnerstag, 3. August 2017, das Barbarafoyer des Klinikums Niederlausitz in Senftenberg. Patienten, Angehörige und Gäste folgten der Einladung zu einem einstündigen Konzert des Gitarrentrios „Meinaire“ und wurden mit moderner, teils experimenteller, aber immer eingängiger und berührender Musik belohnt. Das Trio Richard Holzmann, Julia Schüler und Stefan Mohrmann, Studenten der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, sorgte mit eigenen Kompositionen, Arrangements und Interpretationen für eine Auszeit vom Klinikalltag. „Als Auftaktkonzert unserer neuen Reihe Kunst und Psyche war die Gitarrenmusik selbst für uns Ärzte und Therapeuten Balsam für die Seele“, sagt Dr. med. Larissa de la Fontaine, leitende Oberärztin des Zentrums für Psychosoziale Gesundheit. Das Publikum, egal ob erkrankt oder gesund, konnte an der beruhigenden, tröstenden und stärkenden Wirkung der Musik teilhaben und somit positive Unterstützung erfahren. Diplom-Mediziner Karsten Wolff, Chefarzt des Zentrums für Psychosoziale Gesundheit ergänzt: „Kunst, ob nun Musik, Schauspiel oder bildende Kunst und die Psyche gehören zusammen. Mit weiteren Konzerten, Ausstellungen und anderen künstlerischen Angeboten wollen wir die Therapie um eine wichtige Säule ergänzen.“

Das Konzert wurde durch den Yehudi Menuhin Live Music Now Dresden e.V. unterstützt. Der Verein ist einer von 25 im deutsch-sprachigen Raum, die kostenlos Konzerte für Menschen organisieren, die dauerhaft oder vorübergehend in zum Beispiel Krankenhäusern sind. Live Music Now vermittelt die Überzeugung, dass Musik auch Therapie ist, und fördert dabei junge, besonders qualifizierte Künstler, wie die Musiker des Gitarrentrios „Meinaire“, mit einem Stipendium. Richard Holzmann, Julia Schüler und Stefan Mohrmann erhielten dieses bereits vor zwei Jahren nach erfolgreicher schriftlicher Bewerbung und Vorspiel vor einer Jury.

pm/red

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