Sedlitz Dienstag, 05 August 2014 von Redaktion

Anbau der Gemeinschaftsunterkunft in Sedlitz geht in dieser Woche in Betrieb

Anbau der Gemeinschaftsunterkunft in Sedlitz geht in dieser Woche in Betrieb

Vor knapp einem Jahr wurde an der Gemeinschaftsunterkunft im Senftenberger Ortsteil Sedlitz der erste Spatenstich für einen Erweiterungsbau vollzogen, der die Kapazität vor Ort um 27 Plätze erweitern sollte. Am Montag, den 4. August 2014, konnte der fertiggestellte Gebäudeteil nunmehr offiziell zur Nutzung übergeben werden. Bereits am kommenden Donnerstag, den 7. August, ziehen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in die neuen Räumlichkeiten.

Der zweigeschossige Anbau erweitert die bisherige Kapazität um 27 auf insgesamt 131 Wohnplätze sowie einen Küchen- und Sanitärtrakt. Über einen Verbindungsgang im Erdgeschoss wurde eine Verbindung zum Bestandsgebäude geschaffen, um den direkten Zugang zu den dort befindlichen Aufenthalts- und Lagerräumen zu ermöglichen.

Beim Bau und der Einrichtung wurden die im Land Brandenburg geltenden Mindeststandards für den Betrieb von Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber zugrunde gelegt. Demnach stehen jeder Person 6 m² Wohnfläche zur Verfügung.

Beim Innenausbau wurden funktionale Materialien verwendet, die eine hohe Strapazierfähigkeit aufweisen und somit für den Nutzungszeitraum möglichst geringe Instandhaltungs- und Reinigungskosten verursachen. Auch die Bereitstellung von Möbeln und Ausstattungsgegenständen erfolgte entsprechend den Anforderungen an geltende Mindeststandards.

Planung und Bauleitung lagen in der Hand des Ingenieurbüros Hampel/Kotzur aus Cottbus. Die Baukosten in Höhe von 630.000 Euro werden zu 100 Prozent aus Mitteln des Landes Brandenburg finanziert.

Um dem steigenden Kapazitätsbedarf an aufzunehmenden Personen Rechnung tragen zu können, hatte der Kreistag des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Juni 2013 die Erweiterung des Gebäudes mittels Ergänzungsbau beschlossen. Bereits die vorliegende Entwurfsplanung, auf Grundlage derer der Kreistag 2008 den Ausbau des Hauses 1 mit insgesamt 104 Wohnheimplätzen beschlossen hatte, berücksichtigte potentielle Erweiterungen entsprechend der Bedarfsentwicklung durch Neubau der Häuser 2 und 3 auf insgesamt mögliche 150 Wohnheimplätze

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