Lübbenau/Spreewald Donnerstag, 07 Februar 2019 von Redaktion

Verletzte nach Tumult im Treppenhaus in Lübbenau

Verletzte nach Tumult im Treppenhaus in Lübbenau

Bei einem Streit in einem Treppenhaus in der Lübbenauer Bahnhofstraße wurden gestern mehrere Menschen verletzt. In einer Wohnung kam es zwischen einer 18-Jährigen und einem betrunkenen 25-jährigen Bewohner erst zu einer verbalen, später auch zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Zwei Nachbarn kamen der jungen Frau zur Hilfe, wurden bei dem Tumult im Treppenhaus laut Polizei ebenfalls von dem Mann verletzt. 

Die Polizei teilte weiter mit:

Auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten reagierte er aggressiv und widersetzte sich. Nur durch den Einsatz einfacher körperlicher Gewalt und polizeilicher Hilfsmittel konnte dem streitsüchtigen und alkoholisierten Mann Einhalt geboten sowie ein kurzer Fluchtversuch unterbunden werden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen ihn die Beamten in Polizeigewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,79 Promille. Ein Drogenschnelltest reagierte ebenfalls positiv. Des Weiteren wurden betäubungsmittelverdächtige Substanzen und Drogenutensilien aufgefunden und sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Senftenberg: Die Senftenberger Polizei wurde am Mittwoch über den Diebstahl eines hochwertigen Elektrofahrrades der Marke GIANT am Vortag aus einem Fahrradständer am Bahnhof informiert. Die Schadenshöhe beträgt mehrere tausend Euro. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zum Auffinden des E-Bikes.

Settinchen: Auf der Landstraße 55 bei Settinchen krachte es am Mittwochnachmittag gegen 17:30 Uhr zwischen einem PKW HYUNDAI und einem Reh. Das Tier flüchtete anschließend von der Unfallstelle. Die Schadenshöhe beträgt rund 5.000 Euro.

A 15 bei Vetschau: Beamte der Autobahnpolizei stoppten am Mittwochnachmittag einen PKW HONDA nahe Vetschau, dessen Fahrer offensichtlich berauscht unterwegs gewesen war. Ein Drogenvortest bei dem 31-jährigen Polen reagierte positiv auf Cannabisprodukte, so dass er eine Blutprobe im Krankenhaus abzugeben hatte. Damit nicht genug, hatte nicht nur er selbst, sondern auch zwei seiner Mitfahrer sowohl Cliptütchen mit Drogen als auch Konsumutensilien bei sich, die sichergestellt wurden. Somit wurden gegen drei der vier Autoinsassen Ermittlungsverfahren wegen der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

A 13 bei Ruhland: Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwoch zu einem Verkehrsunfall auf die A 13 in Fahrtrichtung Berlin gerufen. Zwischen den Anschlussstellen Ortrand und Ruhland war gegen 12:40 Uhr nach einer Unaufmerksamkeit beim Spurwechsel ein PKW PEUGEOT auf einen OPEL-Kleinwagen aufgefahren. Eine 43-jährige Autofahrerin und ihr 13-jähriger Sohn hatten dabei Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren. Die erste Bilanz der Sachschäden wurde mit 10.000 Euro angegeben, beide Autos mussten von Abschleppdiensten geborgen werden. Nur knapp eine Viertelstunde später wurde ein weiterer Verkehrsunfall gemeldet, der sich im Rückstau nahe der ursprünglichen Unfallstelle ereignet hatte. Der Fahrer eines PKW OPEL hatte einen vor ihm bremsenden DAF-Sattelzug zu spät bemerkt und war aufgefahren. Der 37-jährige OPEL-Fahrer trug dabei schwere Verletzungen davon, die eine Verlegung ins Krankenhaus per Rettungshubschrauber erforderten. Bei einem Sachschaden von rund 20.000 Euro war das Auto ein Fall für den Abschleppdienst. Die Sperrungen zur Absicherung der Rettungseinsätze und Fahrzeugbergungen konnten um 14:30 Uhr wieder aufgehoben werden.

A 13 bei Großräschen: Kurz nach 19:30 Uhr wurde der Polizei am Mittwoch ein Verkehrsunfall auf der A 13 in Richtung Berlin gemeldet. Zwischen Großräschen und Bronkow war ein Reh in einen fahrenden PKW AUDI gelaufen und hatte den Aufprall nicht überlebt. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, aber das Auto konnte bei rund 2.000 Euro Sachschaden nur noch auf einem Abschlepper die Autobahn verlassen.

A 13 bei Calau: Am frühen Donnerstagmorgen wurden Rettungskräfte und Polizei zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich zwischen den Anschlussstellen Calau und Kittlitz in Fahrtrichtung Berlin ereignet hatte. Ersten Aussagen zufolge war eine Übermüdung des Fahrers und daraus resultierender Sekundenschlaf die Ursache dafür, dass ein PKW MERCEDES gegen 02:30 Uhr von der Straße abkam und im Graben landete. Drei Fahrzeuginsassen im Alter zwischen 31 und 33 Jahren erlitten dabei leichte Verletzungen, die im Krankenhaus medizinisch versorgt wurden. Der Benz war bei etwa 2.500 Euro Sachschaden nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Großräschen: Aus bislang unbekannter Ursache geriet am Donnerstag gegen 10:00 Uhr ein PKW FIAT in der Frankfurter Straße in Brand. Der 76-jährige Fahrer wollte zum Zeitpunkt des Feuers mit seinem Auto aus dem Grundstück ausparken und kollidierte dabei mit dem Zaun. Wenig später entwickelte sich im Motorraum Rauch und es fing an zu brennen. Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen und versorgten den Rentner. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern gegenwärtig an.

red/pm

Das könnte Sie auch interessieren

Neuste Angebote