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Lübbenau/Spreewald Donnerstag, 07 Juli 2011 von Helmut Fleischhauer

Nackt im Museum - Kunstausstellung im Spreewelten Bad

Nackt im Museum - Kunstausstellung im Spreewelten Bad

Nackt besuchen die Gäste eine Kunstausstellung im Spreewelten Bad in Lübbenau. „Nackt im Museum“ lautet nicht nur der Titel der Ausstellung von Juli bis Ende Oktober, sondern ist Programm. Im Außenbereich der Saunawelt stellt der Cottbuser Künstler Steffen Mertens (Foto 1) in diesem Jahr erstmalig 12 seiner Werke aus. Er ist kein Unbekannter in der Region, hat er doch schon in der Pension Spreewelten am Lübbenauer Bahnhof das Zimmer „Spreewald à la carte“ gestaltet sowie vier Saunen in der Spreewelten Saunawelt zu wahren Kunstwerken gemacht. Auch im Spreewaldatelier in der Lübbenauer Altstadt lässt er sich Jahr für Jahr über die Schultern schauen. Als Künstler setzt er sich nun stark mit dem Thema „Körper und Kunst“ auseinander. Anfang Juli wurden die Plastiken feierlich enthüllt. „Da mussten wir Frauen uns mal keine Gedanken über die Abendgarderobe machen“, scherzt Candy Hentschel, Marketingassistentin der Spreewelten GmbH. Bis Ende Oktober sind unterschiedliche Objekte aus Holz, Stahl und anderen Materialien zu sehen. Die Stücke des 67-jährigen Bildhauers können bei Interesse sogar erworben werden. Das Flanieren zwischen den Schwitzeinheiten im großzügig gestalteten Saunadorf erhält damit einen kunstvollen Charakter. „Wir wollen unsere Gäste immer wieder auf’s Neue begeistern“, betont Axel Kopsch, Badleiter der Spreewelten GmbH, „so lassen wir uns stets verrückte Sachen einfallen.“ Die Kunstausstellung ist als kleiner Bonus für Gäste der Saunawelt zugänglich. In Begleitung von Erwachsenen ist auch Kindern der Zutritt in die Anlage gestattet.
Die Kunstausstellung wurde am 6. Juli mit rund 30 Gästen feierlich eröffnet. Der Bildhauer Steffen Mertens war sichtlich beeindruckt von der Anzahl der interessierten Besucher. „Der Ausstellungsort an sich ist nicht so ungewöhnlich“, erklärt Mertens, „aber es ist schon eher selten, dass eine Ausstellung so reinpasst und hier mit dem Rest des Saunadorfes in bester Weise harmoniert.“
Quelle und Fotos: Spreewelten GmbH

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