Das Diakoniekrankenhaus Naëmi-Wilke-Stift in Guben hat die aktuelle Besuchersperre verlängert. Grund sind laut dem Krankenhaus weiterhin vermehrt auftretende Viruserkrankungen, insbesondere im Bereich von Darminfektionen und Influenza. Zum Schutz von Patientinnen und Patienten sowie des Personals gilt die Regelung nun bis einschließlich zum 7. Februar.
Hohe Viruslast weiterhin Grund für Schutzmaßnahmen
Wie das Naëmi-Wilke-Stift mitteilt, treten aktuell jahreszeitlich bedingt verstärkt Viruserkrankungen auf. Besonders im Bereich von Darmerkrankungen und Influenza sei die Viruslast weiterhin hoch. Zwar habe sich die Lage zuletzt leicht entspannt, dennoch sieht die Krankenhausleitung weiterhin die Notwendigkeit, Schutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Vor diesem Hintergrund wurde entschieden, die bereits bestehende Besuchersperre zu verlängern. Ziel sei es laut Krankenhaus, sowohl die Patientinnen und Patienten als auch die Mitarbeitenden vor zusätzlichen Infektionsrisiken zu schützen. Die Besuchersperre gilt nun verbindlich bis einschließlich Sonnabend, 7. Februar 2026.
Ausnahmen nur in begründeten Fällen möglich
Ausnahmen von der Besuchersperre sind nach Angaben des Krankenhauses nur in begründeten Einzelfällen vorgesehen. In solchen Situationen werden Besucherinnen und Besucher gebeten, sich vorab an die Information des Krankenhauses zu wenden. Unter der Telefonnummer 03561 403-0 stellen die Mitarbeiterinnen den Kontakt zur jeweiligen Stationsleitung her, die dann über das weitere Vorgehen entscheidet. Auch persönliche Gegenstände für Patientinnen und Patienten können weiterhin am Informationsbereich des Krankenhauses abgegeben werden. So soll trotz der Einschränkungen eine grundlegende Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs gewährleistet bleiben.
Hinweise zum Umgang mit Virusinfektionen
In der Pressemitteilung weist das Naëmi-Wilke-Stift zudem auf die hohe Ansteckungsgefahr von Virusinfektionen hin. Empfohlen wird, verstärkt auf eine gründliche Händehygiene zu achten und den Kontakt zu erkrankten Personen möglichst zu vermeiden. Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass auch nach dem Abklingen der Symptome noch über mehrere Tage hinweg eine Ansteckungsgefahr bestehen kann. Diese Phase sei besonders zu berücksichtigen, um eine weitere Ausbreitung von Infektionen zu verhindern.
Die Krankenhausleitung bittet um Verständnis für die verlängerte Besuchersperre. Die Maßnahme diene dem Schutz aller Beteiligten und sei vor dem aktuellen Infektionsgeschehen notwendig. Nach Angaben des Naëmi-Wilke-Stifts soll die Öffentlichkeit umgehend informiert werden, sobald sich die Situation entspannt und eine Lockerung der Regelungen möglich ist.
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Red. / Presseinformation







