Zum 70. Jahrestag der Bombardierung von Cottbus
Termin:
Sonntag, 15. Februar 2015, 21.00 Uhr, Hauptbahnhof Cottbus (Empfangshalle)
Der Eintritt ist frei. Besucher richten sich bitte auf Stehplätze ein.
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Am 15. Februar 1945 flogen amerikanische Bomber den schwersten Bombenangriff, den Cottbus während des 2. Weltkriegs erlebte. Der Bahnhof und weite Teile der Südstadt wurden zerstört. Dabei kamen etwa 1.000 Menschen ums Leben, etwa 13.000 wurden obdachlos.
Am Jahrestag der Bombardierung findet – wie bereits 2005 und 2010 – im Cottbuser Hauptbahnhof ein Gedenkkonzert statt. Unter der musikalischen Leitung von Chordirektor Christian Möbius sind das „Requiem“ des englischen Komponisten John Rutter und die Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“ des Dresdner Kreuzkantors Rudolf Mauersberger zu hören. Die Motette für einen vier-bis siebenstimmigen A-cappella-Chor schrieb Mauersberger unter dem Eindruck der Zerstörung Dresdens am 13.2.1945. Das „Requiem“ von John Rutter gehört dank seiner ästhetischen Schönheit und technischen Stringenz zu den bedeutendsten Messvertonungen und wurde nach seiner Uraufführung 1985 unzählige Male nachgespielt.
Es wirken mit: Debra Stanley (Sopran), Opernchor des Staatstheaters, Sinfonischer Chor und Kammerchor der Singakademie Cottbus e.V., Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus.
Bild: Impression vom Konzert zur Erinnerung an die Zerstörung der Stadt Cottbus
am 15.2.2005 auf dem Cottbuser Hauptbahnhof
Foto: Michael Helbig
Quelle: Brandenburgische Kulturstiftung STAATSTHEATER COTTBUS
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