Rund 60 Prozent der Brandenburgerinnen und Brandenburger wohnen zur Miete, in den kreisfreien Städten sind es sogar über 80 Prozent.
„Mietwohnen gehört in Brandenburg zum Alltag der Menschen. Umso verwunderlicher ist es, dass das Thema in den Wahlprogrammen kaum eine Rolle gespielt hat. Wir hoffen, dass sich das jetzt in den Koalitionsverhandlungen ändert“, so Maren Kern, Vorstand beim BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.
Kern weiter: „Wohnungspolitik muss mehr sein als die Mietpreisbremse. Im Berliner Umland werden dringend neue Wohnungen gebraucht, und in den weiter entfernten Städten beginnt die zweite Leerstandswelle. Brandenburg braucht ganzheitliche Konzepte, die vor allem auch die Städte stärken. Die Themen Wohnen und Stadtentwicklung sind viel zu wichtig, um nicht ausführlich im Koalitionsvertrag verankert zu werden.“
Neben Neubau und einer konsequenten Fortsetzung des Stadtumbaus seien eine bezahlbare und sichere Energieversorgung, die Bewältigung des demografischen Wandels, die Lösung der Altanschließerproblematik, wirtschaftlicher Klimaschutz und eine zukunftsfähige Infrastruktur weitere wesentliche Aspekte auf der wohnungspolitischen Agenda.
Oberstes Ziel dabei:
„Wohnen muss bezahlbar bleiben, heute und in 20 Jahren. Hierfür bieten wir uns einer neuen Landesregierung als Partner an“, unterstrich Kern.
Wer ist der BBU?
Unter dem Dach des BBU sind 360 landeseigene, kommunale,
genossenschaftliche und private Wohnungsunternehmen in Berlin-Brandenburg
vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen
Wohnungen. Das sind rund 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50
Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.
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Quelle: Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.
(BBU)















