Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers hat heute die Bundesminister Rösler und Röttgen aufgefordert, gemeinsam mit den Ländern Strategien zu entwickeln, die dazu dienen sollen, die Zukunft der deutschen Photovoltaikindustrie auszuloten. In dem Brief fordert Minister Christoffers seine Kollegen im Bund auf, zu entsprechenden Gesprächen einzuladen.
„Vor dem Hintergrund des spürbaren Wettbewerbsdrucks aus dem asiatischen Raum ist zu befürchten, dass die deutschen Hersteller dem anhaltenden Preisdruck vor allem aus China nicht gewachsen sind. In Brandenburg beobachten wir, dass derzeit ein Großteil der neuen Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit Modulen aus China bestückt werden. Deshalb ist es notwendig, dass der Bund gemeinsam mit den Ländern eine Diskussion über den Fortbestand der deutschen Unternehmen initiiert. Die bisherigen Anstrengungen der Industrie im Bereich Forschung und Entwicklung sowie die vom Bund initiierte „Innovationsallianz Photovoltaik“ sind positive Ansätze; zeitnah werden sie aber nicht dazu führen, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhöhen“, sagte Minister Christoffers heute.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten
Foto © euroluftbild.de
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