Nachbarn Freitag, 18 September 2020 von Redaktion

Nach LKW-Unfall auf der A4. Zweiter PKW-Insasse stirbt im Krankenhaus

Nach LKW-Unfall auf der A4. Zweiter PKW-Insasse stirbt im Krankenhaus

Nachdem bei einem Verkehrsunfall auf der A4 bei Ottendorf-Okrilla (Landkreis Bautzen) am Montagabend eine 26-Jährige ums Leben kam, ist nun auch der Fahrer des Volvo verstorben. Der 32-Jährige erlag seinen schweren Verletzungen am Mittwoch in einem Krankenhaus. Bei dem Unfall fuhr ein Lkw auf den Volvo auf, der am Ende eines Staus in Höhe der Anschlussstelle Ottendorf-Okrilla warten musste. Dabei schob der Lkw das Auto unter einen Sattelzug. Die Beifahrerin starb noch an der Unfallstelle. Den Fahrer des Pkw brachten Rettungskräfte in ein Krankenhaus.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Bautzen

A4, Görlitz - Dresden: Am Mittwochmorgen hat sich auf der A 4 an der Anschlussstelle Bautzen-Ost ein Verkehrsunfall ereignet. Eine 31-jährige Fiat-Fahrerin hielt an der Stopp-Stelle zur Fahrbahn in Richtung Dresden an. Ein 44-jähriger VW-Transporter-Lenker achtete jedoch offenbar nicht darauf und fuhr auf den Fiat auf. Es verletzte sich niemand. Der vorläufige Schaden belief sich auf circa 150 Euro. Dennoch appelliert die Autobahnpolizei ständig an die Aufmerksamkeit der Kraftfahrer, sich in Baustellenbereichen an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen und insbesondere Verkehrszeichen zu beachten.

A4, Dresden - Görlitz: Am Mittwoch haben Streifen der Verkehrspolizeiinspektion insgesamt drei Kraftfahrer beim Telefonieren am Steuer erwischt. Sie dürfen sich auf ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro und einen Punkt einstellen. Vier weitere Brummi-Fahrer hielten sich nicht an das Lkw-Überholverbot, obwohl dieses durch mehrere Verkehrszeichen angezeigt wird. Anzeigen mit einem Bußgeld in Höhe von 70 Euro und einem Punkt folgten.

Sohland an der Spree, OT Taubenheim/Spree: Momentan kursieren in den sozialen Netzwerken diverse Warnmeldungen, welche sich auf das Ansprechen von Kindern im Bereich Sohland und Taubenheim beziehen. Am 21. August 2020 soll ein Mann Kinder an der Freizeitanlage in Taubenheim angesprochen haben. Der Kriminaldienst Bautzen hat die Ermittlungen aufgenommen. In unmittelbarem Zusammenhang mit diesem Bürgerhinweis konnten die Ermittler zwei Personen und ein zugehöriges Fahrzeug bekannt machen. Der Verdacht des Ansprechens von Kindern bestätigte sich in diesem konkreten Fall zunächst nicht. Weitere Hinweise bezüglich des Ansprechens von Kindern gingen bis dato nicht bei der Polizei ein. Sollte es jedoch Zeugen geben, die in der Vergangenheit oder in aktuellen Fällen Kontakt zu verdächtigen Personen hatten und Angaben zu deren Fahrzeug machen können, bitten die Ermittler sich zu melden. Wenden Sie sich bitte an das Polizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03591 356 - 0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Bautzen, Schmoler Weg: Bereits am Freitag, den 11. September 2020 hat sich am Schmoler Weg in Bautzen ein Verkehrsunfall ereignet. Gegen 16:00 Uhr liefen eine 60-Jährige sowie ein 65-Jähriger in Richtung Schliebenstraße nebeneinander eingehakt am rechten Fahrbahnrand entlang. Ein in gleicher Richtung fahrender Pkw erfasste mit dem rechten Außenspiegel den linken Arm des Mannes. Dieser erlitt dabei Verletzungen. Das unfallverursachende Fahrzeug hielt wenige Meter entfernt an. Zeugen beobachteten den Verkehrsunfall. Aus dem Unfallfahrzeug stieg eine ältere Dame kleinerer Statur aus. Bei ihrem Fahrzeug könnte es sich um einen alten roten Suzuki Swift gehandelt haben. Aus einem nachfolgenden Auto, vermutlich einem alten VW Polo, stieg ein älterer Mann aus. Beide waren miteinander bekannt. Sie beschauten sich den beschädigten Spiegel und fuhren im Anschluss davon. Zu einer Kontaktaufnahme mit dem verletzten Mann und seiner Begleiterin kam es nicht. Trotz dieser Erkenntnisse konnten die Ermittler bislang keine Tatverdächtigen für das unerlaubte Entfernen vom Unfallort ermitteln. Weitere Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder sachdienliche Angaben zur Unfallverursacherin machen können, werden gebeten sich mit dem Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 03591 367 - 0 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. An die Verursacherin wird appelliert, sich bei der Polizei zu melden.

Bautzen, Westvorstadt: Unbekannte haben sich in der Nacht zu Mittwoch auf ein Betriebsgelände in der Bautzener Westvorstadt begeben und sich dort an einem VW zu schaffen gemacht. Sie drangen in den Arteon ein und entwendeten das Multifunktionslenkrad inklusive Airbag im Wert von ungefähr 1.500 Euro. Auch ein vorläufiger Sachschaden von circa 500 Euro entstand. Spezialisten sicherten Spuren. Der Kriminaldienst des Bautzener Reviers ermittelt.

Großdubrau, OT Commerau, B 156: Am Mittwochvormittag hat ein unbekannter VW-Fahrer auf der B 156, zwischen Commerau und Lieske, offenbar den Straßenverkehr gefährdet. Der Lenker des blauen Golf mit Pirnaer Zulassung zog einen Anhänger mit einem Boot hinter sich her. Mit seiner Fahrzeugkombination überholte er zwei andere Pkw, einen schwarzen Seat mit Dresdener Zulassung sowie einen silbernen Honda mit Chemnitzer Zulassung. Kurz vor Lieske tauchte im Gegenverkehr ein anderer Pkw auf. Der Überholende musste daraufhin wieder einscheren. Dies veranlasste die nachfolgenden beiden Fahrzeugführer des Seat und des Honda stark abzubremsen, um ein Auffahren zu verhindern. Der Seat-Fahrer verließ den Ereignisort ohne seine Personalien zu hinterlassen. Die Bürgerpolizisten vom Polizeistandort Großdubrau übernahmen die Ermittlungen wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung. Zeugen des Vorfalls, entgegenkommende und nachfolgende Fahrzeugführer oder andere Betroffene werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03591 356 - 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Großdubrau OT Klix und Radibor, OT Milkel, B 156: Auf der B 156 am Abzweig nach Klix und Milkel beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 70 km/h und ist mittels Verkehrszeichen gekennzeichnet. Mess-Kontrolleure überprüften deren Einhaltung am Mittwochnachmittag fünf Stunden lang. Rund 1.450 Fahrzeuge durchfuhren die Lichtschranke, welche 41 Mal auslöste. 32 Kraftfahrer erhielten eine Verwarnung. Aber neun Lenker erhalten einen Bußgeldbescheid, da ihre Überschreitungen erheblich über dem Limit lagen. Den negativen Tageshöchstwert lieferte der Fahrer eines Audi, welcher mit 163 km/h vom System erfasst wurde. Ihn erwarten mindestens 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.

Rammenau, Steinbruch „Die Kuppe“: Ein aufmerksamer Spaziergänger hat am Dienstagabend ein Seil im Steinbruch „Die Kuppe“ nahe der A 4 entdeckt. Der Bürger informierte die Ordnungshüter. Gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehr und entsprechender Technik versuchte man zunächst erfolgslos das rote Seil aus dem Wasser zu ziehen. Am Donnerstagmorgen kamen dann schließlich Polizeitaucher zum Einsatz. Diese entdeckten am Ende des Seils einen handtellergroßen Magneten, welcher sich zwischen zwei Steinen verfangen hatte. Die Uniformierten nahmen den offenbar zum „Magnetfischen“ genutzten Gegenstand in Verwahrung und suchen nun den Eigentümer.

Großröhrsdorf: Am Mittwochmorgen zog ein 46-Jähriger in eine Justizvollzugsanstalt ein. Der Deutsche hatte eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro nicht bezahlt. Die Beamten trafen ihn in seiner Wohnung an und brachten ihn in die Haftanstalt.

Neukirch, OT Gottschdorf: Am Mittwochmittag ist ein 39-Jähriger in Königsbrück seiner Haft entgangen. Der Deutsche bezahlte auf dem örtlichen Polizeistandort den offenen Betrag in Höhe von knapp 90 Euro und blieb dadurch auf freiem Fuß.

Kamenz, Hohe Straße: Am Mittwochabend ist ein alkoholisierter Fahrradfahrer auf der Hohen Straße in Kamenz gestürzt. Der 56-jährige Deutsche pustete anschließend einen Wert von umgerechnet 1,10 Promille. Beamte brachten ihn zur Blutentnahme in ein Krankenhaus und erstatteten Strafanzeige.

Radeberg, Christoph-Seydel-Straße: Eine Fiesta-Fahrerin ist in der Nacht zu Donnerstag gleich doppelt benebelt in Radeberg unterwegs gewesen. Streifenbeamte des Kamenzer Reviers stoppten die 60-jährige Deutsche an der Christoph-Seydel-Straße. Den Beamten kam starker Alkoholgeruch aus dem Ford entgegen. Ein Test zeigte dann umgerechnet 2,28 Promille an. Weiterhin deutete ein Drogentest auf Cannabiskonsum hin. Die Polizisten brachten die Dame zur Blutentnahme in ein Krankenhaus, zogen ihren Führerschein ein und erstatteten mehrere Anzeigen.

Elsterheide OT Bluno, B 156: Auf der B 156 in Bluno in Höhe der dortigen Kita ist die maximale Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt. Ein Messteam hat am Mittwochvormittag vier Stunden lang gemeinsam mit Kräften des Polizeireviers Hoyerswerda eine kombinierte Durchfahrts- und Anhaltekontrolle durchgeführt. 1.110 Fahrzeuge passierten die Lichtschranke. Darunter stellten die Polizisten 51 Überschreitungen fest. In 47 Fällen blieb es jedoch bei einer Verwarnung. Vier Fahrzeugführer hatten es besonders eilig und erhalten demnächst einen Bußgeldbescheid. Schnellster war der Fahrer eines VW mit Calauer Kennzeichen, welcher mit 63 km/h geblitzt wurde. Er war somit mehr als doppelt so schnell unterwegs, als erlaubt.

Hoyerswerda, Salomon-Gottlob-Frentzel-Straße: Am Mittwoch haben Beamte des örtlichen Polizeireviers einen 27-jährigen Pkw-Fahrer im Bereich der Salomon-Gottlob-Frentzel-Straße kontrolliert. Dabei bemerkten sie, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel unterwegs war. Ein Drogentest reagierte bei dem Deutschen positiv auf Amphetamine. Diese Tatsache führte dazu, dass er seinen BMW abstellen und den Beamten zur Blutprobe folgen musste. Eine Anzeige folgte ebenfalls.

Hoyerswerda, OT Bröthen-Michalken, Dresdener Straße/Moorweg: Auch ein 33-Jähriger hatte am Mittwochnachmittag offensichtlich vor Fahrtantritt unerlaubte Betäubungsmittel konsumiert. Polizisten stoppten ihn aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Dresdener Straße in Bröthen-Michalken. Neben dem Geschwindigkeitsverstoß stellten die Beamten dann bei einem Drogentest fest, dass möglicherweise der Konsum von Cannabis die rasante Fahrweise erklären könnte. Der deutsche Skoda-Lenker musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und wird sich wegen des Fahrens unter Einfluss berauschender Mittel zu verantworten haben.

Hoyerswerda, B 97, Abzweig Schwarzkollm: Am späten Mittwochabend haben Beamte eine Geschwindigkeitskontrollstelle am Abzweig Schwarzkollm auf der B 97 aufgebaut. Während der anderthalbstündigen Überwachung durchfuhren insgesamt 30 Fahrzeuge die Messstelle. Davon überschritten neun Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Zwei davon, zum einen ein 26-jähriger Honda-Lenker und zum anderen eine 19-jährige Kradfahrerin waren besonders schnell. Die Motorradfahrerin fuhr 26 km/h, der Honda-Fahrer 31 km/h zu schnell in die Kontrollstelle. Insgesamt leiteten die Uniformierten gegen sechs Verkehrsteilnehmer, die die Geschwindigkeitsbegrenzung ignorierten, Bußgeldverfahren ein. Drei weitere Fahrzeugführer kamen mit Verwarngeldern davon.

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