Nachbarn Sonntag, 29 Dezember 2019 von Redaktion

Großeinsatz der Polizei Görlitz. Mann bedroht Exfreundin mit Schusswaffe

Großeinsatz der Polizei Görlitz. Mann bedroht Exfreundin mit Schusswaffe

Am Freitagabend hat ein Mann seine Ex-Lebensabschnittsgefährtin in Cunewalde (Landkreis Bautzen) aufgesucht und sie mit einer Waffe bedroht. Die Geschädigte alarmierte kurz nach 20:00 Uhr den Polizeinotruf der Polizeidirektion Görlitz. Der 54-jährige deutsche Tatverdächtige stand vor ihrer Haustür und hatte, laut Aussage der Frau, eine Waffe dabei und diese bereits einmal abgefeuert.

Alle verfügbaren Einsatzkräfte der Polizeidirektion Görlitz fuhren sofort zum Einsatzort. Die Einsatzkräfte sperrten den Tatort weiträumig ab. Speziell geschulte Beamte für lebensbedrohliche Einsatzlagen versuchten den mutmaßlichen Tatverdächtigen unverzüglich zu lokalisieren und das Opfer in Sicherheit zu bringen. Dabei hörten sie zwei weitere Schüsse.

Kurz darauf trafen die Polizisten das Opfer an und brachten es aus dem Gefahrenbereich. Bei der Absuche des betreffenden Grundstücks in Cunewalde sahen sie eine leblose männliche Person am Boden liegen. Der Notarzt stellte den Tod der Person fest. Bei dieser handelte es sich um den mutmaßlichen Tatverdächtigen.

Zusätzlich angeforderte Spezialkräfte kamen nicht mehr zum Einsatz. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Geschädigte.

Ein Kriminaltechniker nahm seine Arbeit am Tatort auf und sicherte Spuren. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Bautzen:

Bischofswerda: Derzeit noch unbekannte Täter ließen ihre Zerstörungswut an zwei unbewohnten Häusern aus und beschädigten insgesamt 15 Fensterscheiben. Dabei verursachten sie einen Sachschaden in Höhe von 2.800 Euro.

Königsbrück: Aufmerksame Anwohner informierten die Polizei darüber, dass sich ein Mann auf einem Feld in Königsbrück festgefahren hatte. Die Beamten rückten aus um dem Mann zu Hilfe zu eilen. Jedoch hätte der 77-Jährige wohl eher gern darauf verzichtet. Vor Ort stellte sich nämlich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Zudem war er stark angetrunken. Ein Test vor Ort ergab einen Wert von 1,8 Promille. In diesem Zustand verlor der Mann in einer Kurve die Kontrolle über seinen Pkw Mitsubishi und rutschte auf ein angrenzendes Feld. Beim Versuch sein Auto wieder flott zu bekommen machte er so viel Lärm, dass die Anwohner misstrauisch wurden und die Polizei riefen. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

pm/red

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