Nachbarn Mittwoch, 04 September 2019 von Redaktion

Brandunglück im Augen-MVZ in Hoyerswerda

Brandunglück im Augen-MVZ in Hoyerswerda

Am Dienstagmorgen brach im Dachgeschoss des Hauses I der Augen-MVZ Lausitz GmbH, Liselotte-Herrmann-Straße 28a in Hoyerswerda, ein Feuer aus. Zwei Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt im Gebäude befanden, konnten noch vor Eintreffen der Rettungskräfte das Gebäude selbständig verlassen – es gab keine Personenschäden. Die schnell eingetroffenen Feuerwehren aus Hoyerswerda und Umgebung brachten den Brand trotz erschwerter Bedingungen durch die Solaranlage auf dem Dach im Laufe der nächsten Stunden unter Kontrolle, sodass sie ein weiteres Ausbreiten der Flammen auf andere Etagen des Gebäudes verhindern konnten. Die Praxen in Hoyerswerda und an den anderen Standorten in Sachsen und Brandenburg liefen zeitweise in einer Art Notbetrieb, da die Netzwerkserver des Unternehmens aus Sicherheitsgründen vom Strom getrennt werden mussten. Seit Mittwoch ist jedoch wieder ein Normalbetrieb möglich.

Nicht direkt vom Feuer betroffene Gebäudebereiche, darunter der Augen-OP sowie Diagnostik- und Behandlungsräume, ausgestattet mit hochwertiger Medizintechnik, wurden durch Rauch und Löschwasser teilweise beschädigt. Trotz des Unglücks wird die Versorgung der Patienten aufrecht erhalten.

Das betroffene Gebäude ist sicherheitshalber gesperrt worden. Nun müssen die Schäden durch Experten begutachtet und anschließend beseitigt werden, sodass der operative und der Praxisbetrieb schnellstmöglich wieder aufgenommen werden können.

Momentan gilt es, den Alltagsbetrieb zu organisieren. Die im Haus I tätigen Mitarbeiter konnten inzwischen in anderen Gebäuden oder Standorten der Augen-MVZ Lausitz GmbH ihre Arbeit aufnehmen. Augen-Operationen konnten schon am Mittwoch wieder durchgeführt werden: Patienten, die mit Eigenanreise im Augen-OP-Zentrum in Hoyerswerda operiert werden sollten, werden kostenfrei bis auf Weiteres per Fahrservice vom Standort Hoyerswerda nach Cottbus gefahren und dort im neuen Augen-OP-Zentrum behandelt.

Die Stadt Hoyerswerda und die örtliche Feuerwehr sowie die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen haben ihre Unterstützung signalisiert.

Foto: Blaulichtreport Lausitz

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