Nachbarn Mittwoch, 15 August 2018 von Redaktion

Blok O in Frankfurt/Oder: Gemeinsam arbeiten im neuen Coworking Space

Blok O in Frankfurt/Oder: Gemeinsam arbeiten im neuen Coworking Space

Genossenschaft neu gedacht: Inmitten der kreativen Szene Frankfurt-Oders entsteht bis Oktober 2018 ein neuer Community Space im ehemaligen Kinderkaufhaus in der Karl-Marx-Straße 182 in 15230 Frankfurt (Oder). Im neu konzipierten Community und Coworking Areal finden Arbeitsnomaden auf 750 m² die perfekte Symbiose aus Tradition und Moderne, ganz im Sinne der beiden Betreiber des Projektes – der traditionellen Genossenschaftsbank Sparda-Bank Berlin und dem St. Oberholz, einer der ersten Berliner Coworking Spaces.

Das HALLO steht dabei für das Selbstverständnis der Bank, anders zu sein als es dem klassischen Image einer Bank entspricht. Der seit einem Jahr in Planung befindliche Community Space ist eine bewusste Investition in die Zukunft der Bank im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung des Geschäfts. Mit diesem einzigartigen Konzept wird eine neue Arbeitswelt erschaffen, in der unterschiedliche Menschen und ihre Projekte aufeinandertreffen und arbeiten. Gemeinschaft und Genossenschaft kann hier neu gelebt bzw. erlebt werden – persönlich, unkonventionell, ortsunabhängig, branchenübergreifend, digital.

Frank Kohler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Berlin ergänzt: „Das neue Projekt dient als Experimentierfeld für neue Ideen und die Zukunftsausrichtung der Bank. Wir werden in unserem Marktgebiet weiterhin präsent sein, dies aber anders definieren – im neuen Community Space zunächst ganz ohne Bank. Frankfurt dient als Prototyp.“

Die Sparda-Bank Berlin steht als Partner und Berater zwar zur Seite, bleibt aber im Hintergrund. Mitglieder der Genossenschaft genießen Sonderkonditionen im BLOK O. Das St. Oberholz übernimmt das operative Geschäft des Gebäudes, die  gastronomische Versorgung der Kunden soll über regionale Anbieter realisiert werden.

„Kaum eine Branche sieht sich mit dermaßen großen Umbrüchen in naher Zukunft konfrontiert wie die Banken“, fügt der Gründer und Coworking-Pionier Ansgar Oberholz hinzu. „Filialkonzepte mit Hilfe von Coworking und Prinzipien der Neuen Arbeit radikal neu zu denken ist ein innovativer und begeisternder Ansatz, der ganz bestimmt viel mehr als nur das Verhalten der Kunden verändern wird. Die Sparda-Bank Berlin auf diesem Abenteuer als Partner begleiten zu dürfen, entspricht genau unserer Idee von Innovation und Kulturwandel in der Arbeitswelt.“

Die ursprüngliche Eröffnung war für den 13.Juli im Rahmen des Stadtfests "Bunter Hering" stattfinden, der Fußboden musste jedoch nochmal komplett ausgetauscht werden, wodurch sich der Termin auf den 6.10.2018 ab 11 Uhr verschoben hat.

Hintergrund:

Sparda-Bank Berlin:
Die Sparda Bank Berlin ist eine reine Privatkundenbank und zählt mit über 500.000 Mitgliedern zu den größten Genossenschaftsbanken Deutschlands, die anders ist und anders denkt. Ihr Geschäftsgebiet umfasst Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Berlin.

St. Oberholz:
Das St. Oberholz am Rosenthaler Platz ist seit der Gründung 2005 der bekannteste Ort der deutschen Startup-Szene. Hier wurde fast (aber auch nur fast) Coworking erfunden – mit SoundCloud Berlins erstes Unicorn-Startup gegründet, die Zalando-Gründer trafen sich im ersten Stock des Cafés mit Investoren und vom Coworking Space des St. Oberholz aus haben zuletzt Startups wie Deliveroo und HelloFresh die Hauptstadt erobert. „Coworking as a Service“, wie für die Sparda Bank Berlin angewendet, ist ein neues Produkt des Berliner Unternehmens.

BLOK O:
Das Gebäude des ehemaligen Kinderkaufhauses in der Karl-Marx-Straße 182 wird auf dem Bebauungsplan des Stadtzentrums vom 22. Februar 1959 als Block O bezeichnet. Wir haben uns für die polnische Schreibweise BLOK O entschieden, um die Zusammengehörigkeit der beiden Städte Frankfurt (Oder) und Slubice zu betonen.

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