Nachbarn Freitag, 03 Mai 2013 von Benjamin Andriske

Handwerkskammer ehrt Lehrling des Monats Mai. Tim Kittelmann aus Zeuthen

Handwerkskammer ehrt Lehrling des Monats Mai. Tim Kittelmann aus Zeuthen

Sorgfältig und verantwortungsbewusst erledigt Tim Kittelmann seine Aufgaben. Der 18-Jährige aus Zeuthen hat den Sprung ins Handwerk gewagt und sich für eine Ausbildung zum Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, entschieden. Mittlerweile im zweiten Lehrjahr, zeigt der engagierte Jugendliche, was fachlich in ihm steckt. Die Handwerkskammer Cottbus (HWK) und das Versorgungswerk der Handwerkskammer Cottbus e.V. zeichnen den angehenden Elektroniker als "Lehrling des Monats Mai" aus.
Sein Interesse für den Elektronikerberuf hat Tim Kittelmann aus der Familie. "Mein Vater ist selbst Elektrotechniker und ich fand es immer aufregend, wenn er Industrieanlagen plante", erzählt der 18-Jährige. Nach der Schule suchte er sich gezielt eine Ausbildungsstelle in einem "Betrieb mit gutem Ruf" in seiner Umgebung und wurde in der se.services GmbH in Schulzendorf - einem Tochterunternehmen der Schulzendorfer Elektro GmbH - fündig.
Mit viel Spaß am Lernen geht der angehende Handwerker seiner Arbeit nach und schwärmt regelrecht, wenn er über seine erste Großbaustelle, die Mercedes Benz Vertriebsniederlassung in Berlin, spricht. "Das ist echt beeindruckend. Wir installieren ein BUS-System, mit dem Licht, Heizung, Alarmanlagen, Lüftung oder Jalousien in einem 13-geschossigen Hochhaus mit drei angrenzenden Häusern gesteuert werden. Ein aufregendes Gefühl vom Hineindenken in die Planungsvorgaben bis zum Drauflosarbeiten", so der Auszubildende, der sich privat in der Freiwilligen Feuerwehr Miersdorf engagiert und Gruppenleiter der Jugendfeuerwehr ist.
Die Begeisterung für den Beruf weiß auch der Geschäftsführer der se.services GmbH, Thomas Audien, zu schätzen. "Tim Kittelmann zeigt schon im zweiten Lehrjahr, wie sorgfältig und verantwortungsbewusst er Aufgaben ausführt. Er ist sich der Tragweite der sicherheitstechnischen Anlagen bewusst, denn eine nichtfachgerechte Ausführung in diesem Beruf würde eine Gefährdung verursachen."
Foto: Foto-Wollermann

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