Finsterwalde Montag, 14 Januar 2019 von Redaktion

Forschungsergebnisse über Kino- und Industriegeschichte in Finsterwalde

Forschungsergebnisse über Kino- und Industriegeschichte in Finsterwalde

15 Schülerinnen und Schüler des Sängerstadtgymnasiums Finsterwalde sind in den vergangenen zwei Jahren für ihren Seminarkurs „Begegnungen mit Geschichte – Untersuchung von Regionalgeschichte“ in die Rolle eines Historikers geschlüpft. Sie recherchierten in Museen, Archiven und in der Literatur nach historischen Spuren, die spannende Geschichten über die eigene Familie, die Stadt oder die Region preisgeben könnten. Am 22. Januar können Interessierte zwei engagierte Schülerinnen des Kurses im Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde kennenlernen

Der Landkreis Elbe-Elster teilte dazu mit:

Mühevoll studierten sie Quellen und setzten die gewonnenen Erkenntnisse nach und nach wie ein Puzzle zusammen – eine Riesenherausforderung, in deren Ergebnis eine eigene Seminararbeit entstand.

Marie-Luise Jerichen wird ihre Forschungsergebnisse zum Thema „Der Einfluss der Industrialisierung auf Finsterwalde von 1871 bis 1913 – 42 Jahre voller Veränderungen“ präsentieren. Sie untersuchte die Frage, warum und wie eine Provinzstadt wie Finsterwalde den Sprung zur Industriestadt schaffte. Am gleichen Abend stellt Annika Dittrich ihre Recherchefunde zum Thema „Die Film- und Kinogeschichte der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus – Ein Einblick in die Geschichte des Weltspiegel-Kinos Finsterwalde“ vor. Annika führt dabei durch die große und kleine Kinogeschichte im historischen Kontext entgegengesetzter politischer Systeme. Die Veranstaltung beginnt am 19. Februar um 18.00 Uhr; der Eintritt ist kostenfrei.

Am 19. Februar stellt Marie-Sophie Glöckner die Untersuchungsergebnisse ihrer Seminararbeit mit dem Titel „Eine Reise ohne Rückkehr – Die Flucht und Vertreibung in den ehemaligen Kreis Luckau“ vor. Dieses Thema berührt bis heute viele Menschen. Beim Rückblick in die letzten Kriegsmonate und die Nachkriegszeit konzentrierte sich die Abiturientin insbesondere auf die Frage, ob bzw. inwiefern die neue „Zwangsheimat“ im Raum Finsterwalde (Kreis Luckau, SBZ) den betroffenen Männern, Frauen und Kindern eine Chance für einen Neuanfang bot. Diese Veranstaltung beginnt am 22. Februar um 18.00 Uhr im Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde; der Eintritt ist ebenfalls kostenfrei.

red/pm

Bild: Landrat Elbe-Elster

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